Schmidt-Elf krönt mit Platz zwei in Sundern starke Leistungen in der Halle SV Dringenberg stürmt ins Finale

Kreis Höxter/Sundern. (WB). Der SV Dringenberg stürmt ins Finale des 31. Volksbanken-Wintercups. Der Bezirksligist ist damit beim größten Seniorenfußball-Hallenturnier in NRW die beste Mannschaft aus dem Sportkreis Höxter. Gegen den Topfavoriten und Westfalenligisten SC Neheim unterlag das Team von Trainer Sven Schmidt am Sonntagabend in Sundern mit 0:3.

Von Günter Sarrazin
Der SV Dringenberg präsentiert den Pokal für Platz zwei beim größten Senioren-Hallenfußballturnier in NRW. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Betreuer Stefan Flossmann, Hendrik Gaubitz, Trainer Sven Schmidt, Lars Künemund, Adrian Schipp und Daniel Neumann sowie (vordere Reihe von links) Florian Steinig, Thomas Frederkind, Tim Heisener, Dennis Kriger und Betreuer Martin Biermann.
Der SV Dringenberg präsentiert den Pokal für Platz zwei beim größten Senioren-Hallenfußballturnier in NRW. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Betreuer Stefan Flossmann, Hendrik Gaubitz, Trainer Sven Schmidt, Lars Künemund, Adrian Schipp und Daniel Neumann sowie (vordere Reihe von links) Florian Steinig, Thomas Frederkind, Tim Heisener, Dennis Kriger und Betreuer Martin Biermann. Foto: Rico Schulte

 „Dringenberg war richtig gut“, lobte der Ex-Dringenberger Philippe Soethe, der mit dem FC Nieheim Gesamtsechster wurde. Der Warburger SV schied in der Gruppenphase des Supercups aus.

„Beim Wintercup ist noch nie eine Mannschaft aus dem Kreis Höxter so weit gekommen, auch nicht ins Halbfinale. Es ist mega, was die Jungs hier geleistet haben“, sagte Dringenbergs Trainer Sven Schmidt kurz nach dem Endspiel, dass der Stolz überwiege. Nach dem Gewinn des Goeken-backen-Cups Anfang Januar und des Warburger Regionalcups am 19. Januar ist seine Mannschaft mit dem gestrigen Erfolg endgültig der heimische Hallenkönig dieses Winters. „Das Team hat seine aktuell gute Form bestätigt“, so Schmidt weiter. 1.500 Euro Preisgeld sind ein toller Lohn für die Mannschaftskasse des SVD.

Im Halbfinale dominierte der Bezirksligist nach Treffern von Thomas Frederkind, Daniel Neumann, Tim Heisener und Lars Künemund mit 4:1 gegen den Landesligisten und Vorjahressieger SV Hüsten 09. Da hatte sich die Burgelf richtig warm gespielt, nachdem im Viertelfinale ein 3:2-Erfolg gegen den Sieger der Gruppe A, den B-Ligisten SV Türk Attendorn, gelungen war. Dieser wiederum war mit optimalen neun Punkten und starken 10:1-Toren vor dem späteren Turniersieger SC Neheim Gruppensieger geworden. Daniel Neumann (1:1), Florian Steinig (2:1) und Lars Künemund (3:1) schossen Dringenberg gegen Attendorn, das noch auf 2:3 verkürzte, ins Halbfinale.

Zunächst Gruppenzweiter

16 Teams spielten im Supercup aufgeteilt in vier Vierergruppen. Dringenberg startete in Gruppe B mit einem 0:0 gegen die Hausherren, den Bezirksligisten TuS Sundern. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel“, so Sven Schmidt. Die folgende 2:3-Niederlage gegen den A-Ligisten VfL Kamen wurde mit einem 4:1 gegen den B-Ligisten RW Lüdenscheid II abgehakt. Aufgrund des besseren Torverhältnisses sicherte sich Dringenberg als Gruppenzweiter vor dem punktgleichen TuS Sundern (beide vier Zähler) das Viertelfinalticket. Thomas Frederkind, Adrian Schipp (je 2), Daniel Neumann und Dennis Kriger waren die Torschützen in der Gruppenphase. Auf Platz eins der Gruppe landete der VfL Kamen mit neun Punkten. Dieses Team schied im Viertelfinale mit 0:3 gegen Neheim aus.

Nieheim zufrieden

Zufrieden mit dem sechsten Platz zeigten sich die Akteure des FC Nieheim um Torjäger Tobias Puhl, der als spielender Torwart agierte, und Philippe Soethe. Mit jeweiligen 1:1-Unentschieden gegen den A-Ligisten SuS Westenfeld und den Landesligisten SV Hilbeck sowie einem 2:1 gegen den Bezirksligisten Sinopspor Iserlohn zog der heimische Landesligist als Zweiter der Gruppe D punktgleich mit Gruppensieger Hilbeck ins Viertelfinale ein. Beide hatten fünf Zähler. Hilbeck kam auf 6:5-, Nieheim auf 4:3-Tore.

Im Viertelfinale war mit einer 1:3-Niederlage gegen den Cupverteidiger Hüsten Endstation für das Team, das sich in Eigenverantwortung coachte. „Von acht Minuten hatten wir gegen Hüsten gefühlt sechs Minuten den Ball. Wir haben aber leider nur einmal das Tor getroffen. Hüsten erzielte seine Tore alle in der letzten Minute“, beschrieb Soethe. „Wir haben eigentlich ein gutes Turnier gespielt, waren jedoch nicht effizient genug“, fasste er für das Team zusammen, das lediglich aus sechs Spielern bestand. Nieheims Treffer erzielten Vincenzo Cesa (2), Hendrik Müller, Tobias Puhl und Philippe Soethe.

Warburg verpasst Punkt

Für den Warburger SV, der ebenfalls nur mit sechs Akteuren anreiste, war die Endrunde nach den drei Spielen in der schweren Gruppe C vorbei. Gegen die Landesligisten BSV Menden (2:5) und SV Hüsten 09 (1:3) sowie gegen den A-Ligisten SSV Küntrop (1:2) mussten die Blau-Weißen die Segel streichen. „Gegen Menden haben wir zweimal geführt. Da wäre ein Remis drin gewesen. Gegen Hüsten hätten wir bei den Gegentreffern besser verteidigen können“, sagte Trainer Jürgen Voss. Mit einem Unentschieden gegen Küntrop wäre sein Team Gesamtzwölfter geworden. So landete es auf Rang 14 von ursprünglich 142 Mannschaften. „Das kann sich sehen lassen“, bilanzierte Voss. Alex Hopp (2), Noah Niggemann und Simon Bertig trafen für das Warburger Miniaufgebot.

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