A-Liga: Hakop Shatjian trifft fünfmal
SV Höxter fertigt Altenbergen ab

Kreis Höxter   (WB). Fünf Spielausfälle in der A-Liga. Dreimal wurde gespielt: Schlusslicht SV Brenkhausen/Bosseborn verliert 1:2 gegen den FC Germete/Wormeln. Der ersatzgeschwächte Spitzenreiter SV Höxter fertigt Altenbergen/Vörden mit 7:1-Toren ab.

Montag, 02.12.2019, 05:06 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 05:10 Uhr
Hier hat Paul Meier in der Nebelküche von Höxter noch den Durchblick. Einige Minute später zieht sich der Referee nach einer Roten Karte den Unmut des Altenbergener Trainers Carsten Sager zu. Foto: Jürgen Drüke

SV Brenkhausen/Bosseborn – FC Germete/Wormeln 1:2 (1:2) . „Wir haben einen super Start hingelegt und waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Am Ende haben wir bis zum Ende gezittert. Der Sieg geht aber insgesamt in Ordnung“, resümierte FC-Trainer Thomas Waldeier. Marcel Blömeke besorgte nach drei Minuten die 1:0-Führung für die Gäste. Nach 15 Minuten stellte Germetes Louis Vonde auf 2:0 um. Mit einem satten Sonntagsschuss verkürzte SVB-Stürmer Adrian Dobrott auf 1:2 (17.) Nach 35 Minuten scheiterte Germetes Patrick Vöpel per Strafstoß am gut reagierenden SVB-Keeper Daniel Hempel. Nach der Halbzeit erspielten sich beide Teams weitere Chancen. Ein Tor viel allerdings nicht mehr. „Vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt. Von Germete kam nicht mehr viel. Dieses Spiel lässt uns positiv ins nächste Jahr schauen. Die Leistung meiner Mannschaft war gut. Das Glück hat gefehlt, fasste Diekmann zusammen.

Beide ersatzgeschwächt

SV Höxter – SG Altenbergen/Vörden 7:1 (1:1). „Wir haben in der ersten Halbzeit aufgrund unsere veränderten Personalsituation in einer anderen Grundordnung gespielt. Daher gab es einige Probleme zu Beginn. Wir haben nicht wirklich ins Spiel gefunden“, sagte SVH-Trainer Uwe Beck. Ein Eigentor von Marcel Wittek (17.) bedeutete den SVH-Führungstreffer. David Dierkes glich zum 1:1 (24.) aus. „In der Halbzeit haben wir dann wieder auf unser altes 4-3-3 System umgestellt“, so Beck. Hakob Sahatjian sorgte mit einem Blitz-Hattrick (47., 51., 59.) für die zwischenzeitliche 4:1-Führung. Erneut Sahatjian markierte nach 75 Minuten den Treffer zum 5:1. Nach 81 Minuten verschuldete Altenbergens Lukas Mönning einen Elfmeter und sah die Rote Karte. „Ich habe überhaupt keine Ahnung, was der Schiedsrichter da gepfiffen hat. Es ist für mich neben vielen anderen Entscheidungen auf beiden Seiten völlig unverständlich“, ärgerte sich SG-Trainer Carsten Sager. Der SG Übungsleiter wurde kurz darauf mit Gelb-Rot ebenfalls vom Platz gestellt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lucas Balch ohne Probleme zum 6:1. Für den Schlusspunkt sorgte Hakob Sahatjian mit seinem fünften Treffer des Tages in der 87. Minute. Sahatjian war der Mann des Tages, „Höxter hat absolut verdient gewonnen. Am Ende sind es allerdings zwei bis drei Tore zu viel gewesen“, zog SG-Trainer Sager das Schlussfazit.

Ein Kommentar von Jürgen Drüke

Der letzte Vorhang ist in der Fußball-Kreisliga A und den beiden B-Ligen gestern gefallen. Dieter Attelmann, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses, hat alle bereits angesetzten Nachholspiele für das Jahr 2019 vom Spielplan genommen.

Endlich Winterpause. Zahlreiche Partien sind gestern in den Kreisligen ausgefallen. Letztlich waren die Entscheidungen für Spielausfälle angesichts der tiefgefrorenen Rasenplätze richtig. Es gab Rasenflächen, die es so wie in Brenkhausen, Bredenborn, Holzhausen oder beim Frauen-Regionalligaspiel in Bökendorf hergaben. Auf diesen Plätzen wurde zur Überraschung der Fans gespielt.

Der Nebel lieferte einen weiteren driftigen Grund, dass eigentlich weitere Spiele hätten ausfallen können. Der zweite Treffer zum vermeintlichen 2:2-Ausgleich gegen Borussia Bocholt wäre in Bökendorf bei regulären Sichtverhältnissen wohl gegeben worden. Im dichten Nebel von Bökendorf fehlte dem Schiedsrichter-Gespann letztlich kurz vor Schluss der Durchblick. Das war bitter für den SVB.

Endlich Pause in den Kreisligen. Im Dezember sollte der Fußball keine Konjunktur haben. Es ist in jeder Hinsicht zu ungemütlich. Die Zuschauer kommen nur spärlich.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7104296?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198415%2F2514657%2F
Maskenattest: Diagnose nennen ist nicht Pflicht
Beschäftigte in den Ordnungsämtern kontrollieren - wie hier in Pforzheim - die Maskenpflicht.
Nachrichten-Ticker