Peckelsheims Trainer hadert nach 1:2-Niederlage bei FC Blau-Weiß Weser
»Gegen uns ist es zu einfach«

Beverungen (WB). 2:1 im Bezirksligaderby: »Blau-Weiß Weser gewinnt mit zwei Chancen das Spiel«, sagt Peckelsheims Coach Matthias Rebmann. Das 2:0 von Noah Mönkemeier stellte schon in der 47. Minute die Weichen. Pascal Knoke verkürzte erst in der Nachspielzeit. In der Tabelle rutschte Peckelsheim/Eissen/Löwen weiter ab. Weser schob sich ins Mittelfeld.

Montag, 09.09.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 12:12 Uhr
Senel Covic (rechts) klettert mit BW Weser in das Tabellenmittelfeld. Leon Härtlein (am Ball) rutscht mit dem FC Peckelsheim/E./L ab. Foto: Michael Risse

»Gegen uns ist es zu einfach, Tore zu schießen«, ärgerte sich Matthias Rebmann. In der Schlüsselszene der ersten Halbzeit lief Weser-Angreifer Stefan Lübke auf PEL-Torhüter Till Sickes zu. Sickes wollte den Ball wegschlagen, aber Lübke stellte den Fuß in die Schussbahn und grätschte das Leder ins Tor (1:0, 15.). In einem Spiel mit wenigen Torschancen vergab Peckelsheim seine zwei Gelegenheiten. »Dominik Varlemann läuft allein auf das Tor zu und später war da noch die Szene, in der Pascal Knoke quer legte«, schilderte Rebmann. PEL-Betreuer Jens Brechtken klassierte es als schlechtes Bezirksligaspiel ein. »Die Peckelsheimer urteilen so, weil sie zurückliegen«, sagte Weser-Trainer Marcus Menzel, der sich an drei bis vier Chancen für seine Elf erinnerte. »Wir waren die bessere Mannschaft«, sagte Menzel.

»Beim 2:0 sind wir nicht mit Stefan Lübke mitgegangen«, schilderte Rebmann. Am Ende wurde Noah Mönkemeier das Tor zugeschrieben (47.). Benjamin Koch und ein Peckelsheimer waren wohl erst hinter der Linie am Ball.

Auf der anderen Seite wehrte Dennis Ferranti einen hohen Ball zur Ecke ab (49.). Ferranti erwies sich als Führungsspieler, dirigierte oft verbal seine Mitspieler. Marcus Menzel musste wenig eingreifen. Um die 55. Minute herum mahnte der Coach der Gastgeber einmal konsequentes Zweikampfverhalten an. Peckelsheim hatte mehr Spielanteile bekommen.

BW Weser zeigte prompt eine Reaktion. Noah Mönkemeier schoss nach Zuspiel von Benjamin Koch knapp vorbei (55.). Nach einem Eckball von Benjamin Koch verfehlten zwei Blau-Weiße den Ball im Fünfmeterraum (56.).

Für Peckelsheim schoss Pascal Knoke knapp vorbei (68.). Kurz darauf traf PEL sogar den Pfosten, aber das war Nebensache. Die Gäste reklamierten Elfmeter. »Dominik Varlemann wurde von zwei Mann festgehalten. Mit den Schiedsrichtern haben wir derzeit kein Glück«, sagte Rebmann. In einer anderen Szene hatten die Gäste ein Handspiel reklamiert, bekamen aber Freistoß gegen sich.

»Das Gegentor ist ärgerlich. Peckelsheim hatte schon die Köpfe hängen lassen«, sagte Marcus Menzel später. Die Peckelsheimer jubelten nicht nach dem späten Treffer von Pascal Knoke (94.), aber es fehlte auch der sichtbare Wille, in den restlichen Sekunden das Remis zu erzwingen.

»Von beiden Seiten war es kein gutes Fußballspiel. Weser war keinen Deut besser«, resümierte Rebmann. »Allein schon von der Einsatzbereitschaft war es eine große Steigerung gegenüber der Vorwoche«, lobte Menzel sein Team.

FC Blau-Weiß Weser: Ferranti – St. Seibt, Seb. Seibt, F. Rikus (82. L. Rikus), Krüger, Covic (79. Deutsch), Wielert (46. Mönkemeier), Lübke, Koch (69. Rodermund), Bröer, Hartmann

FC Peckelsheim/Eissen/Löwen: Sickes -– Vogt (78. Engemann), Laudage, Hillebrand, Wendehals (47. Hahne), Melcher, Varlemann, Gievers (22. Härtlein, 61. Jonietz), Michels, Knoke, Sander

Schiedsrichter: Florian Günnewich (Lügde)

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