Fußball-Landesliga: Trainerteam ist mit dem Auftritt der Höxteranerinnen aber nicht ganz zufrieden
Phönix stürmt an die Spitze

Höxter (WB). So richtig überzeugt Phönix Höxter beim 3:1 (1:0)-Sieg in der Frauenfußball-Landesliga gegen den SV Germania Stirpe nicht. Doch am Ende zählen bekanntlich nur die drei Punkte. Und dadurch steht das Team von Philipp Müller und Sascha Zeisberg nach drei Spieltagen erstmals an der Tabellenspitze.

Sonntag, 08.09.2019, 18:44 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 18:48 Uhr
Celine Busch hat mit ihrem Doppelpack entscheidenden Anteil am Sieg gegen Stirpe und dem Sprung an die Tabellenspitze der Phönix-Frauen. Foto: Rene Wenzel

Mindestens bis Mittwochabend grüßen die Kreisstädterinnen von ganz oben – die Verfolger SC Borchen und TuS Sennelager könnten dann im direkten Duell an Phönix vorbeiziehen. Diese Momentaufnahme genießt Höxter natürlich. Zufriedenheit herrscht beim Trainergespann aber nicht ganz. »Es war kein gutes Spiel von uns«, meint Zeisberg.

Schon in der Anfangsphase zeigte Phönix ein anderes Gesicht als an den anderen beiden Spieltagen. Stripe hatte etwas mehr vom Spiel, kam aber nur selten zu guten Aktionen. Bei den Gastgeberinnen saß gleich der erste Versuch: Ein langer Ball von Caroline Berdin landete direkt in den Füßen von Judith Fischer, die ganz ruhig blieb und den Ball an Torfrau Christina Schmidt vorbeispitzelte (20.).

Neun Minuten nach Wiederanpfiff sprang Helena Rode die Kugel unglücklich im eigenen Strafraum an die Hand – Schiedsrichter Josef Wegener musste auf den Punkt zeigen. Nadine Schmidt schnappte sich den Ball und verwandelte den Strafstoß zum 1:1. Nach dem Ausgleich hatten die Höxteranerinnen keinen guten Zugriff mehr. Stripe machte aus diesen Fehlern aber zu wenig. Phönix schaltete nach 82 Minuten schnell über Valentina Gröne um. Die Offensivspielerin legte den Ball nach einem starken Sprint perfekt quer, Celine Busch musste nur noch einschieben und erzielte später auch den Endstand.

»Wir haben in den entscheidenden Momenten die Tore geschossen. So ein dreckiger Sieg gehört auch mal dazu. Dennoch dürfe wir uns so ein Spiel nicht zu oft erlauben«, resümierte Zeisberg.

Phönix Höxter: Rauchmann – Föst, Rode (62. Augustin), Aarents, J. Fischer, Fredriksdotter (78. Mende), Busch (89. Meyer), Gröne, H. Fischer, Hüttig, Berdin (64. Beier).

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