Lob, Stolz und Begeisterung nach dem zweiten Weserbergland-Triathlon
Mit Dreiklang alles im Einklang

Godelheim  (WB). Lob, Stolz und Rekorde. Der zweite Weserbergland-Triathlon mit Start und Ziel an den Godelheimer Seen kommt bei Aktiven und Zuschauern an. Es ist die gelungene Mischung aus Sport, Spiel und Show. Es ist auch das Miteinander von internationalen Topathleten und Breitensportlern.

Dienstag, 03.09.2019, 06:10 Uhr
Riesen-Andrang: Sportler und Zuschauer bei der Eröffnung des zweiten Weserbergland-Triathlons. Danach geht an den Godelheimer Seen die Post ab. Foto: Jürgen Drüke

»Die Organisatoren haben das hier ganz toll gemacht«, lobte die Lidia Hackmann. Die Siegerin bei den Frauen aus Essen/Oldenburg landete dabei einen Start-Ziel-Sieg. »Hier ist eine meiner Stationen im Hinblick auf die WM in Hawaii«, nutzte Tim Rose aus Scherfede die idealen Möglichkeiten in Godelheim. Die Umstellung von der klassischen Lang- auf die Kurzdistanz in Höxter sei der Reiz, allerdings keineswegs einfach. Rose benötigte für 700 Meter Schwimmen, 20,5 Kilometer Radfahren von den Godelheimer Seen über die B64 nach Godelheim bis zum Sportplatz in Wehrden und wieder zurück sowie dem abschließenden Lauf über fünf Kilometer 1:03:18 Stunden. Das bedeutete Rang acht. Der Abstand zum Sieger Garvin Krug (0:58,31 Stunden) war respektvoll.

Internationale Klasse

»Das Spitzenfeld bei den Männern war erlesen und stark«, würdigte Krug, der ehemalige Warburger. Rose wiederum hatte als Achter immerhin den Duathlon-Weltmeister von 2015 hinter sich gelassen: Simon Hoyden aus Dortmund bewältigte die drei Disziplinen in 1:04:14 Stunden und belegte direkt hinter Rose Rang neun. »Es hat allen riesen Spaß gemacht. Höxter ist ein tolles Erlebnis«, sagte Hoyden im Interview mit Markus Finger, dem Moderator des Weserbergland-Triathlons. Bester Teilnehmer des Kreises war Christoph Dohmann von Non-Stop-Ultra Brakel in 1:00:30 Stunden und dem ausgezeichneten dritten Platz. Danach folgte bis zum 19. Platz, den belegte Jonathan Disselhoff aus Beverungen, aus heimischer Sicht lange nichts. Die Lokalmatadoren Maximilian Stolte (Bellersen), Christian Tewes (LV Bördeland-Borgentreich und Maximilian Stolte (Bellersen) folgten auf den Plätzen 20, 21 und 22. Die auswärtigen Triathleten aus Köln, Berlin, Hamburg oder Dortmund bestimmten die Szenerie.

Jessica Haase top

Bei den Frauen das gleiche Bild: Jessica Haase aus Höxter war als Vierte in 1:16:33 Stunden die beste heimische Triathletin. Die Leistung der Kreisstädterin war top. Anja Lippert aus Bad Driburg wurde in 1:22:49 Stunden 15.

Zudem gab es noch Auszeichnungen, denn der Landesportbund fördert Teams, in denen sich mindestens vier Jugendliche zusammenschließen, die sich ehrenamtlich für ihre Sportart engagieren. Von diesen so genannten J-Teams gibt es im Kreis Höxter mittlerweile drei – beim Warburger SV, beim Reiterverein Bad Driburg und beim TuS Ovenhausen. Alle drei Zusammenschlüsse junger Sportler haben jetzt ein Starterpaket erhalten. An den TuS Ovenhausen wurde es während des Weserbergland-Triathlons übergeben. In den J-Teams sollen sich Jugendliche ausprobieren, erste Projekte managen und Teil einer Gemeinschaft werden. »Das ›J‹ steht dabei für Jugend, Junior, Jugendwarte. J-TEAMs gibt es sowohl in Vereinen als auch bei Bünden und Fachverbänden. Sie sind im Idealfall in der Jugendordnung verankert«, erläutert Daniel Skakavac von der Landessportjugend. Enthalten sind T-Shirts, ein Verpflegungsgutschein und Materialien für die Arbeit. »Ziel ist es, über die neuen Teams Nachwuchs für die Vereins- und Verbandsarbeit zu finden.«, so Skakavac.

Triathlon steht für drei Disziplinen und Vielseitigkeit. Der Dreiklang in Höxter war wie ein gelungener Einklang. Das Lob hatten sie alle verdient – Helfer, Organisatoren und Sportler.

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