Fußball: Glücklicher Sieg auf dem Drenker Berg sichert die Vizemeisterschaft
Lütmarsen darf weiter träumen

Drenke (WB). Der TuS Lütmarsen darf nach einem glücklichen 1:0 (1:0)-Sieg beim SV Drenke weiter von der Kreisliga A träumen. Beim entscheidenden Spiel um den zweiten Platz in der B-Liga-Nord sorgt Daniel Simon schon nach 180 Sekunden für den entscheidenden Treffer.

Freitag, 07.06.2019, 22:21 Uhr aktualisiert: 07.06.2019, 22:30 Uhr
Lütmarsens Christopher Speith behauptet den Ball gegen Drenkes Marvin Hake (Mitte) und Kai Piechatzek (rechts). Foto: REne Wenzel

Sollte der FC Germete-Wormeln am Sonntag im Rückspiel gegen Elsen den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen, spielen Lütmarsen und der B-Liga-Süd-Zweite Bühne/Körbecke um einen Platz in der Kreisliga A.

Die Freude war nach dem Abpfiff in Drenke groß auf beiden Seiten groß. Lütmarsen feierte den wichtigen Sieg, der Gastgeber seinen Trainer. Christian Föckel wollte nach der Partie in einem Kreis ein paar Worte an seine Mannschaft richten. Nach einem halben Satz kämpfte er schon mit Tränen in den Augen.

Und seine Jungs applaudierten einfach über eine Minute lang. Der Abschied des Trainers fällt allen nicht leicht. »Das war schon sehr emotional«, meinte Föckel. SVD-Kicker Kai Piechatzek kommentierte: »Schade, dass er jetzt geht.« Zum Abschluss sah der zukünftige Coach der A-Junioren des SV 06 Holzminden noch einmal eine richtig gute Leistung seiner Akteure.

Vor 150 Zuschauern dominierten die Hausherren fast vom Start weg. Es waren nur die ersten Minuten, die an Lütmarsen gingen. Und dann zappelte der Ball nach einem Freistoß gleich im Netz – Daniel Simon war zur Stelle und markierte die Führung (3.).

Fortan ging es los mit der schwachen Verwertung von richtig guten Chancen. In Durchgang eins vergaben Piechatzek (10.) und Christoph Uebensee (11.) beste Gelegenheiten aus kurzer Distanz. In beiden Aktionen war Arsim Bekteshi zur Stelle und parierte bockstark. Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten nicht mehr ganz so viel.

In der zweiten Hälfte ging es dann weiter fast nur in eine Richtung. Wieder Piechatzek scheiterte aus wenigen Metern per Kopf am Aluminium (61.). Zwölf Minuten später setzte Jochen Waßmuth einen Freistoß nur einen halben Meter neben den rechten Pfosten. »Drenke hatte eine richtig gute Spielanlage und war konditionell ganz stark«, meinte TuS-Trainer Stephan Zänger.

Drenke lief weiter an, hatte aber in einigen Aktionen einfach auch nicht das nötige Spielglück. Allein Piechatzek hätte drei Buden machen müssen – er scheiterte auch nach 86 Minuten wieder freistehend. Lütmarsen stand nur noch tief und musste weiter zittern. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Phil Gödeke (90.+3) wurde die Aufgabe nicht einfacher.

Und einmal musste der TuS noch Zittern: Uebensee lauerte am langen Pfosten und schob den Ball nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (90.+6). »Wir hatten Chancen für zwei Spiele. Mit der Leistung bin ich absolut einverstanden, da gibt es nichts zu meckern. Wir haben uns nicht versteckt und von Anfang an Fußball gespielt«, sagte Föckel.

Sein Trainerkollege sprach von einem glücklichen Sieg. »Wir haben viel zu hektisch agiert und den Ball nicht flach gehalten. Die Passqualität war ganz schwach. Die Einstellung und die Mentalität haben aber gestimmt«, meinte Zänger, der jetzt auf einen Erfolg des FC Germete/Wormeln hoffen muss. Denn nur, wenn der A-Ligist aufsteigt, darf auch sein Team weiter von der A-Liga träumen.

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