SV Albaxen feiert nach A-Liga-Aufstieg lange Fußball-Party
»Nur der SVA, nur der SVA«

Albaxen  (WB). Gefeiert wird in der Vereinskneipe und beim Co-Trainer im Garten. Hinter dem SV Albaxen liegt eine lange Partynacht. Nach dem geschafften Aufstieg von der Fußball-Kreisliga B ins Kreisoberhaus stieg bei den Blau-Weißen eine große Sause.

Montag, 03.06.2019, 21:45 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 21:48 Uhr
Jubel, Trubel, Heiterkeit und Bierduschen: Die Aufstiegshelden des SV Albaxen feiern den Aufstieg in die A-Liga. Foto: Rene Wenzel

Der Party-Rückblick: Um 16.45 Uhr beendet Schiedsrichter Thomas Vogt am Sonntagabend das Duell zwischen dem SV Albaxen und VfL Eversen. Es ist der Beginn einer langen Nacht. Der 5:1-Erfolg der Blau-Weißen macht die Meisterschaft perfekt. Nach sechs Jahren geht es zurück in die A-Liga. »Wir sind erleichtert und überglücklich. Uns hatte niemand auf der Rechnung. Es ist außergewöhnlich und der Hammer, was die Jungs geleistet haben. In den vergangenen Wochen sind sie top mit dem Druck umgegangen«, lobt SVA-Trainer Oliver Bönnighausen.

Wenige Minuten nach dem Spiel ist der 28-Jährige bereits klitschnass. Er selbst teilt ebenfalls die ein oder andere Bierdusche aus. So auch beim Meisterfoto, als Bönnighausen den verletzten SVA-Spieler Arthur Seibel ein großes Glas gefüllt mit Bier über den Körper schüttet. »Nur der SVA, nur der SVA, nur der, nur der, nur der SVA«, jubeln die Albaxer.

Spielerfrauen, Zuschauer, 200 waren beim letzten Spiel dabei, und die Vereinsverantwortlichen stoßen hinzu. Team-Kumpel Martin Meise stimmt eine Humba an. Und alle springen durch die Gegend. »Wir holen uns den Derby-Sieg«, blicken die Akteure bereits jetzt auf das kommende Duell gegen den FC Stahle. Bis zum ersten Aufeinandertreffen mit dem Nachbarn seit über 13 Jahren dauert es aber noch etwas.

Erst Vereinskneipe, dann Westerwald

Zurück zu den Stunden nach dem Meisterschaftsspiel: Gemeinsam mit vielen Zuschauern geht es gegen Abend weiter zur Vereinskneipe von Heesen. Raus auf die Terrasse und noch einmal auf den Aufstieg anstoßen. Fehlen dürfen natürlich nicht die legendären Tanzeinlagen von Angreifer Kurbet Eski, der nach dieser Saison wie auch Philipp Warnecke den SVA verlässt. Es ist ein Abschied, der lange in Erinnerung bleibt. »Alle Spieler kommen aus dem Ort. Sie fühlen sich hier wohl. Jeder hat einen Bezug zum Dorf. Darauf können wir stolz sein«, stellt ­ ­Seibel heraus.

Für die Mannschaft geht es nach dem Kneipenbesuch in den »Westerwald« – so nennt Co-Trainer Matthias Stiewe seinen eigenen Garten. »Ich habe mich dann irgendwann ausgeklinkt. Für einige Akteure ging es noch einmal zurück zum Sportplatz«, berichtete Seibel. Mantaplatte zum Frühstück mit frischer Bratwurst, gegrillt von Trainer Bönnighausen. Gegen etwa drei Uhr morgens serviert der 28-Jährige den noch verbliebenen Spielern das deftige Gericht.

Teamfahrt nach Düsseldorf

In den nächsten Stunden fallen auch die hartgesottenen SVA-Kicker erschöpft ins Bett. Am Montagnachmittag trifft sich das Team wieder auf der Sportanlage und beseitigt die Feier-Rückstände. An diesem Dienstag steht noch eine Trainingseinheit an, bevor es am Freitag zum letzten Saisonspiel nach Lüchtringen geht. Mit drei weiteren Punkten im Blick. Und nicht zu vergessen: Nach der Meisterfeier folgt die Saisonabschlussfeier und eine Woche später die Mannschaftsfahrt nach Düsseldorf. Bei den Aufstiegs-Helden des SV Albaxen sind weitere lange Nächte vorprogrammiert.

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