Tennis-Regionalliga: RW Höxter verliert 3:6 gegen Hamm
Starker Auftritt nicht belohnt

Höxter  (WB). In der Regionalliga-West verlieren die Tennis-Damen 30 von Rot-Weiß Höxter auf eigener Anlage 3:6 gegen den TuS Hamm. Dabei reicht ein klasse Auftritt von Claudia Gronemeyer und Lisa Langer im ersten Doppel nicht. Die Kreisstädterinnen verpassen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Sonntag, 02.06.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 21:04 Uhr
Die Höxteranerin Lisa Langer spielt gegen Hamm stark auf. Foto: Inge Stegnjajic

Optimale Bedingungen herrschten auf der Anlage des TV Rot-Weiß im Brückfeld vor. Bei Temperaturen um die 25 Grad und azurblauem Himmel präsentierten sich die Kreisstädterinnen gut. Am Ende allerdings sollte es nicht reichen. Die RWH-Akteurinnen mussten den Spielerinnen des TuS Hamm zum Sieg gratulieren.

Höxters Nummer eins Claudia Gronemeyer zeigte gegen ihre italienische Gegnerin eine starke Leistung und holte alles raus. Nach 3:6 im ersten Satz ging sie im zweiten Satz sogar 4:1 in Führung und musste sich letztlich im Tiebreak geschlagen geben.

Starkes Doppel

»Im zweiten Satz ist es mir gelungen, meine Gegnerin aus dem Spielrhythmus zu bringen. Gegen Ende des Satzes hat sie allerdings wieder sehr druckvoll gespielt und leider keine Fehler mehr gemacht«, blickte Gronemeyer auf das richtungsweisende Duell zurück.

An Position zwei war Dr. Maike Stein gegen die Deutsche Hallenmeisterin Nina Roth chancenlos. Christine Menz musste sich wiederum 6:2, 1:6, 7:10 geschlagen geben. Lisa Langer kämpfte und kam nach verlorenem ersten Satz immer besser ins Spiel. Die RWH-Akteurin siegte im Match-Tiebreak. Das sollte allerdings auch der einzige Einzelsieg bleiben, denn Eva Zürker und Ines Freimark verloren ihre Spiele. »Für Ines war mehr drin. Eine Erkältung hat sie gehandicapt«, sagte Gronemeyer. Ein super Doppel spielten Gronemeyer/Langer, die für Spannung sorgten und sich gegen das erste Doppel des TuS Hamm im Match-Tiebreak 10:8 durchsetzten. Das zweite Doppel wurde verletzungsbedingt von Hamm abgeschenkt, während Zürker/Freimark knapp in zwei Sätzen unterlagen. »Es war spannend. Wir haben gut mitgehalten, allerdings leider verloren«, resümierte Mannschafts Claudia Gronemeyer. Mit der Leistung war sie trotzdem zufrieden. In zwei Wochen treten die Höxteranerinnen als Sechster (2:8-Punkte) beim Vierten Eintracht Dortmund (6:4-Punkte) an.

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