A-Juniorenkicker der SpVg. Brakel lassen sich von Auftakt-Niederlage in der Landesliga nicht beirren Großer Wille und viel Talent

Brakel (WB). Aller Anfang ist schwer. Nach der 0:4-Auftaktniederlage in der Landesliga lassen sich die A-Junioren der SpVg. Brakel nicht beirren und wissen um ihre besonderen Möglichkeiten. 

Von Niklas Plückebaum
Die A-Junioren der SpVg. Brakel mit (hinten von links): Baturay Aksogan, Maximilian Reineke, Hendrik Derenthal, Lukas Anke, Mahmut Abdioglu, Jonas Wiechers-Wiemers, Marcel Prib, Viktor Thomas, Betreuer Reinhard Dittrich, Trainer Andreas Struck mit Sohn Stian sowie (vorne von links)  Noel Hillebrandt, Nils Fähnrich, Christoph Kaiser, Julien Szukalski, Simon Störmer, Felix Hildebrand, Mark Hornoff und  Jonas Budalic. Es fehlen: Kevin Scheike, Lars Ulhardt, Tobias Stuwe, Stephan Wiegard und  Tim Middeke.
Die A-Junioren der SpVg. Brakel mit (hinten von links): Baturay Aksogan, Maximilian Reineke, Hendrik Derenthal, Lukas Anke, Mahmut Abdioglu, Jonas Wiechers-Wiemers, Marcel Prib, Viktor Thomas, Betreuer Reinhard Dittrich, Trainer Andreas Struck mit Sohn Stian sowie (vorne von links) Noel Hillebrandt, Nils Fähnrich, Christoph Kaiser, Julien Szukalski, Simon Störmer, Felix Hildebrand, Mark Hornoff und Jonas Budalic. Es fehlen: Kevin Scheike, Lars Ulhardt, Tobias Stuwe, Stephan Wiegard und Tim Middeke. Foto: Niklas Plückebaum

In der höheren Spielklasse wird schnell, schnörkellos und effektiv gespielt. Das haben die Rot-Schwarzen in Wiedenbrück deutlich zu spüren bekommen. »Wir haben Lehrgeld bezahlt«, stellte Trainer Andreas Struck fest. Daraus werden sie die entsprechenden Lehren ziehen.
Nach der Aufstiegsfeier und einer kurzen Sommerpause sind die Brakeler schnell auf die Herausforderung Landesliga eingestiegen.

Fast komplett neuer Kader

Was in Wiedenbrück deutlich wurde, das wusste der SpVg.-Coach bereits vorher: »Die Landesliga ist eine ganz andere Nummer. Wir haben unsere Spielweise deshalb umgestellt.« In der abgelaufenen Saison beherrschten die Rot-Schwarzen die Gegner meistens über mehr Ballbesitz. Jetzt wissen sie, dass sie den Ball erobern müssen. Die Angriffe gilt es, schnell vorzutragen. »Das ist ein Prozess für den wir noch etwas Zeit benötigen. Wir sind auf einem guten Weg«, hat der junge Coach ausgemacht.

Der Kader ist aufgrund der altersbedingten Abgänge in die erste Seniorenmannschaft und der Kicker die auf der anderen Seite aus B-Jugend hochrücken fast ein komplett neuer. Zwölf neue Spieler stehen jetzt unter den Fittichen von Struck. Sechs Akteure kommen aus dem B-Juniorenteam der SpVg. Brakel. Viktor Thomas und Mahmut Abdioglu sind vom SV Steinheim zu den Rot-Schwarzen gewechselt. Mark Hornhoff kommt von den Warburger Sportfreunden. Noel Hillebrandt und Tim Middeke waren Leistungsträger beim TuS Bad Driburg. Julien Szukalski war beim SV Lippstadt aktiv.

Saisonziel: Klassenerhalt

»Die individuelle Klasse ist mitunter gut. An die Landesliga müssen sich viele der Neuzugänge erst einmal gewöhnen«, betont Struck. Denn sie haben vorher nur in der Kreisliga gespielt und stoßen nun auf anspruchsvollere Aufgaben und Gegner. »In der Breite sind wir besser aufgestellt. Ob wir es auch qualitativ sind, das wird sich erst im weiteren Saisonverlauf entscheiden«, sagt Struck. Das Saisonziel kann so nur der Klassenerhalt sein. »Wir wollen und werden immer ein unangenehmer Gegner sein. Und ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen werden.«

Die Brakeler freuen sich auf die Herausforderungen. Namhafte und spielstarke Teams sind in der Spielklasse beheimatet. Mit dem SC Wiedenbrück haben die Rot-Schwarzen gegen einen Westfalenligaabsteiger gespielt. Mit dem VfL Theesen treffen sie in der ersten Saisonphase auf einen weiteren Westfalenligaabsteiger. Das Auftaktprogramm hat es in sich. Die Landesliga wartet mit Rang, Namen und Klasse auf. Der Auftritt beim SC Wiedenbrück hat es gezeigt. Jetzt freuen sie sich auf das erste Heimspiel. Gegner ist am Sonntag, 30. August, der SuS Kaiserau.

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