Futsal: A-Junioren der Spvg Brakel sind Westfalenmeister
Mit starken Nerven zum Titel

Brakel (WB). Die A-Junioren der Spvg 20 Brakel gewinnen die Westfälische Futsal-Meisterschaft in der Sporthalle „Alte Ziegelei“ in Gütersloh! Das Team von Trainer Peter Wamser fährt damit kommendes Wochenende als Westfalenmeister zu den Westdeutschen Meisterschaften nach Duisburg. Nach 2018 ist es der zweite Erfolg für eine Brakeler „A“ bei den Westfälischen.

Montag, 03.02.2020, 14:01 Uhr
Die A-Junioren der Spvg Brakel sind Westfalenmeister im Futsal. Das Team hinten von links: Trainer Peter Wamser, Betreuer Günther Schaper, Raphael Polczyk, Mike Lappe, Kevin Wistuba, Mats-Henry Kleinke, Matti Rohde, Darius Steiner; vorne von links: Linus Nolte, Colin Thüs, Christopher Kleine, Finn Nolte, Salvatore Cardamone, Frederik Lüke und David Steiner

„Das ist ein toller Erfolg“, freute sich Wamser und unterstrich: „Unser Sieg ist nicht unverdient. “ Brakels Jugendleiter Thorsten Kraut ergänzte, dass „dieser Jahrgang bereits als B- und C-Jugendliche Westfälischer Meister geworden ist.“

Die Nethekicker starteten furios und ließen bereits in der Gruppenphase nichts anbrennen. Zum Auftakt schlug der Landesligist aus der Nethestadt den Ligakonkurrenten FC Preußen Espelkamp mit 5:1. Es folgte ein 2:0-Sieg gegen den Bezirksligisten SV Eidinghausen/Werste. Da sich Eidinghausen und Espelkamp anschließend mit einem Remis trennten, stand Brakel bereits vor dem letzten Gruppenspiel als Viertelfinalist fest. Kräfte schonen war allerdings nicht angesagt bei den Wamser-Mannen. Mit 3:0 schlugen sie Landesligist TuS Erndtebrück und zogen mit einem Torverhältnis von 10:1 als klarer Gruppensieger ins Viertelfinale ein.

Es war die beste Tordifferenz aller Turnierteams! Die restlichen Viertelfinalisten waren also gewarnt vor den Kickern in Rot-Schwarz. Brakel duellierte sich mit dem Gastgeber, dem Kreisligisten SV Avenwedde, um den Einzug ins Halbfinale. „Das war ein schweres Spiel“, erklärte Coach Wamser, „Avenwedde kam in den gesamten zwölf Minuten Spielzeit drei Mal über die Mittellinie. Sie haben sich nur hinten reingestellt.“ Die Rot-Schwarzen fanden keine Lösung gegen das Abwehrbollwerk und so musste das Sechs-Meter-Schießen über den Einzug ins Halbfinale entscheiden.

„Dort ging es hin und her. Letztlich hatten wir das Glück auf unserer Seite“, atmete der Übungsleiter nach dem packenden Spiel durch. Mit 9:8 zogen die Brakeler ins Halbfinale ein, in dem die Preußen aus Espelkamp Revanche nehmen wollten für die Niederlage in der Gruppenphase. Die Nethekicker machten jedoch kurzen Prozess mit dem Ligakonkurrenten und erreichten dank eines 3:0-Erfolges das Finale um die Westdeutsche Futsal-Meisterschaft.

Bereits jetzt stand fest, dass die Rot-Schwarzen am kommenden Wochenende nicht zum Rückrundenauftakt beim Delbrücker SC antreten können, da sie den Westfälischen Fußball-Verband bei den Westdeutschen Meisterschaften in Duisburg-Wedau vertreten werden.

Im spannenden Endspiel gegen Westfalenligist TSG Sprockhövel fielen in der regulären Spielzeit keine Tore. Im Sechs-Meter-Schießen bewies Brakel erneute Nervenstärke und sicherte sich mit einem 3:2-Sieg den Titel „Westfälischer Futsal-Meister 2019/2020“. „Das war ein schönes Turnier. Ein großer Teil des Erfolges gebührt Darius Steiner. Er ist ein echter Hallenexperte und hat die Mannschaft auf das Turnier heiß gemacht“, freute sich Wamser über die Unterstützung innerhalb der Spielvereinigung.

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