Tischtennis-NRW-Liga: DJK Adler Brakel unterliegt im Spitzenspiel
Jetzt Platz zwei absichern

Brakel. Die Tischtennis-Damen der DJK Adler Brakel verlieren das Spitzenspiel der NRW-Liga beim TTV Hövelhof knapp mit 5:8 und müssen nun auf einen Ausrutscher der Hövelhoferinnen hoffen, um noch Erster zu werden.

Sonntag, 03.03.2019, 16:18 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 16:23 Uhr
Nina Seibt hat im Topspiel in Hövelhof ein Einzel und das Doppel mit Patricia Nitzsche gewonnen. Zum Gesamterfolg der Brakelerinnen reichte das allerdings nicht. Foto: Sylvia Rasche

Es wurde das von beiden Seiten erwartete Spitzenspiel, indem die Gastgeberinnen von 62 Zuschauern lautstark angefeuert wurden, was den Nethestädterinnen das Spielen entsprechend erschwerte. Nitzsche/Seibt ließen sich davon aber nicht beirren und holten ihr Doppel in vier Sätzen, während sich Winkelhoch/Schäfers, die beide noch angeschlagen und mit Trainingsrückstand ins Spiel gingen, mit demselben Ergebnis geschlagen geben mussten. Durch eine starke Leistung schlug Nina Seibt die gegnerische Nummer eins, Stefanie Graute, mit 3:1 und auch Patricia Nitzsche setzte sich verdient in vier Sätzen gegen Saran Löher durch. Claudia Schäfers und Claudia Winkelhoch mussten beide den starken Jugendspielerinnen Hannah Pollmeier und Melinda Maiwald zum Sieg gratulieren, sodass es mit 3:3 in Runde zwei ging.

Nitzsche setzte sich mit 3:0 im Duell der Spitzenspielerinnen durch, Seibt kam gegen die Nummer zwei nicht ins Spiel und verlor, wie auch Schäfers und Winkelhoch mit 1:3, was sich mit 4:6 auf der Anzeigetafel ausschlug. Nitzsche verkürzte nochmal durch ein umkämpftes 3:1 gegen Pollmeier und baute ihre Einzelbilanz damit auf 38:0 aus, doch Winkelhoch und Schäfers gaben ihre Einzel gegen die Spielerinnen aus dem oberen Paarkreuz ab und der Sieg ging somit an Hövelhof. »Leider haben wir dieses Mal mit 5:8 verloren, wir waren unten einfach zu schwach«, sagte Mannschaftsführerin Schäfers nach dem Spiel enttäuscht.

Jetzt gehe es darum, Platz zwei zu festigen, dabei kommt es nächsten Samstag vor heimischer Kulisse zum nächsten Spitzenspiel mit dem Tabellendritten TuS Hiltrup: »Das wird auch sehr schwierig für uns, da uns die Hiltruperinnen gar nicht liegen«, ergänzte Schäfers. Mit einem Sieg wäre jedoch schon ein riesiger Schritt zur Aufstiegsrelegation getan.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6440442?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198415%2F4850275%2F
Herr Nürnberger, wie geht’s weiter?
„Wenn die Verbreitung des Virus weiter so stark zunimmt, haben wir volle Arztpraxen und Kliniken.“ Foto: Bernhard Pierel
Nachrichten-Ticker