Supercup: kein Glück im Neunmeterschießen – Bezirksliga-Duo bleibt in der Gruppe
Brakel schnuppert am Halbfinale

Kreis Höxter (WB). Fußball-A-Ligist SpVg. Brakel II hat es unter die besten acht von 144 gestarteten Mannschaften im Volksbanken-Wintercup geschafft. Im Supercup in Sundern schrammte das Team am Sonntag nur hauchdünn am Halbfinale vorbei. Für Regionalcup-Sieger VfR Borgentreich und den TSC Steinheim war jeweils nach der Gruppe Schluss.

Sonntag, 03.02.2019, 18:38 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 19:02 Uhr
Pascal Kunkel und Jens Boeckmann haben mit der SpVg. Brakel II beim Supercup in Sundern das Viertelfinale erreicht. Im Neuenmeterschießen gab es das unglückliche Aus des Kreisliga-Spitzenreiters nach starker Leistung. Die Nethestädter sind damit unter den besten acht von 144 Teams gelandet. Foto: Rico Schulte

»Wir sind richtig stolz, dass wir so weit gekommen sind. Die Jungs haben ein tolles Turnier gespielt und eine klasse Leistung gezeigt«, lobte Haydar Özdemir, Trainer des A-Liga-Spitzenreiters SpVg. Brakel II . Einziger Wermutstropfen: Es wäre sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen. Im Viertelfinale gegen die SG Balve führte Brakel zweimal durch Tore von Jonas Wiechers-Wiemers (1:0) und Kai Fähnrich (2:1), musste zweimal den Ausgleich hinnehmen und zog im Neunmeterschießen den Kürzeren.

Brakel II in allen drei Runden stark

Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, überwog aber die Freude über den starken Auftritt in den drei Wintercup-Runden in Brakel, Warburg und Sundern. Balves Weg wurde erst später im Finale vom neuen Wintercupsieger SV Hüsten gestoppt.

Die Nethestädter waren am Sonntag mit einem 3:2-Erfolg im Eröffnungsspiel gegen den Bezirksligisten Oestinghausen perfekt ins Turnier gestartet. Anschließend gab es ein Remis gegen Landesligisten und späteren Gesamtsieger SV Hüsten. »Wir lagen zweimal in Führung und hatten beim Stand von 2:1 noch mehrere gute Chancen. Dann haben wir leider doch noch den Ausgleich kassiert«, berichtete Özdemir. Im letzten Gruppenspiel gegen den SV Türk Attendorn reichte den Brakelern ein Punkt zum Einzug ins Viertelfinale. 0:1 lag der A-Ligist hinten, drehte die Partie aber noch und kam als Tabellenzweiter punktgleich mit Landesligist Neheim in die Hauptrunde.

A-Ligisten kicken Favoriten raus

Völlig überraschend endete die Gruppe, in der der Warburger Regionalcup-Sieger VfR Borgentreich und der große Turnierfavorit, Westfalenligist SC Neheim an den Start gingen. Beide Teams mussten nach der Vorrunde die Heimreise antreten, während die beiden A-Liga-Clubs SG Balve und DJK Büderich in die KO-Runde einzogen.

Seinen einzigen Zähler holte Borgentreich im ersten Auftritt beim 1:1 gegen den Titelverteidiger SC Neheim. Gegen Büderich gab es ein 1:3, gegen Balve ein knappes 2:3. »Büderich hatte einen echten Fanclub dabei, der auf der Tribüne ordentlich Rabatz gemacht hat. Das hat unsere Spieler vielleicht ein bisschen eingeschüchtert«, berichtete Borgentreichs Sportdirektor Thomas Schulte. Im letzten Spiel gegen Balve hätte sein Team mit zwei Toren Differenz gewinnen müssen, um noch in die KO-Runde einzuziehen. »Wir haben 2:1 geführt und hatten zwei Pfosten- und zwei Lattentreffer. Das hätte auch anders ausgehen können«, berichtete Schulte. Wegen zweifachem Handspiel außerhalb des Kreises bekam Keeper Hendrik Dohmann auch noch die Rote Karte. »Wir nehmen vom Wintercup den Sieg im Regionalcup mit. Das war auch für die Moral der Truppe eine tolle Sache. Im Supercup lief es letztlich doch eher enttäuschend«, fasste Schulte zusammen. Der VfR belegte in der Endabrechnung Platz 13.

Steinheim konzentriert sich auf Bezirksliga

Der TSC Steinheim , der sich zum dritten Mal in Folge für den Supercup der besten 16 Wintercup-Teams qualifiziert hatte, musste nach der Vorrunde ebenfalls die Heimreise antreten. »Uns fehlte es an Dynamik, Schnelligkeit und Passgenauigkeit«, analysierte Trainer Norbert Dölitzsch die drei Niederlagen gegen Ickern (1:4), Werdohl (0:2) und Attendorn (0:7). »Schon nach den ersten beiden Spielen stand fest, dass wir nicht mehr weiterkommen können. So haben wir im letzten Gruppenspiel gegen den Gruppensieger dann auch gespielt und sieben Tore kassiert«, berichtete Norbert Dölitzsch. Sein Team kam in der Endabrechnung auf Platz 15. »Wir konzentrieren uns jetzt ganz auf die Bezirksliga«, hakte der Coach die Hallenrunde schnell ab und blickte nach vorn.

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