Tischtennis: Markus Klare, Mannschaftsführer Landesligist 1. FC Bühne, im Interview
„Jugendliche begeistern“

Bühne (WB). Die Tischtennis-Hinrunde hat mit der coronabedingten Unterbrechung ein jähes Ende gefunden. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Jens Zirklewski erläutert Markus Klare, Mannschaftsführer des Landesligisten 1. FC Bühne, was das für sein ambitioniertes Team bedeutet und warum er sich mit nur 22 Jahren in seinem Verein nicht nur als Mannschaftsführer, sondern als Geschäftsführer Sport engagiert.

Dienstag, 03.11.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 22:00 Uhr
Markus Klare ist Mannschaftsführer des Landesligisten 1. F Bühne und gleichzeitig Geschäftsführer Tischtennis des Vereins. Foto: Sylvia Rasche

Herr Klare, die Tischtennis-Saison wurde vom Verband unterbrochen und wird als Einzelrunde im neuen Jahr fortgesetzt. Halten Sie die Entscheidung des WTTV für richtig?

Markus Klare: Ja. Wenn man sich die Entwicklung der Infektionszahlen anschaut, ist das schon sehr erschreckend. Ich denke, dass sehr viele Spieler auch mit einer Unterbrechung der Saison gerechnet haben, wodurch das alles nicht wirklich überraschend war. Durch die Einzelrunde im nächsten Jahr und die Durchführung der fehlenden Spiele zu den planmäßigen Terminen der Rückrunde, verschafft man sich noch genügend Zeit, in der wir hoffentlich das Infektionsgeschehen wieder in den Griff bekommen können. Ich hoffe, dass wir wieder möglichst schnell in die Halle können, um zumindest wieder trainieren zu können.

 

Sie sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet, haben sich im Anschluss jedoch gefangen und mit vier Siegen an die starke Vorsaison angeknüpft. Was geben Sie für die restlichen Spiele als Ziel aus?

Klare: Die Niederlage haben wir mittlerweile gut aufgefangen, jedoch möchte niemand das erste Spiel der Saison verlieren. Wir sind wieder oben dran und damit im Hinblick auf unsere Zielsetzung voll im Soll. Wichtig wird unter anderem das Spiel gegen Avenwedde II sein. Wenn wir alles geben und am Ende der Saison genauso dastehen, wie sich die Tabelle aktuell darstellt (Anm. d. Red.: Rang drei), bin ich mehr als zufrieden.

 

Sie übernehmen mit 22 Jahren als Geschäftsführer Tischtennis auch Verantwortung in der Vereinsführung. Was hat Sie dazu bewogen?

Klare: Ich habe den Posten von meinem Vater übernommen, als er Vorsitzender des Hauptvereins wurde. Ich habe auch schon in den Jahren davor versucht, mich möglichst gut in das Vereinsgeschehen einzubringen. Tischtennis lag mir immer schon besonders am Herzen und ich finde es schön, wenn ich meinen eigenen Teil zum Erfolg meines Heimatvereins beitragen kann. Die Verbundenheit mit dem Verein und dem Tischtennissport hat mich also letztlich dazu bewogen, den Posten zu übernehmen, wobei ich den familiären Einfluss da auch nicht unterschätzen würde.

 

Was sind Ihre persönlichen sportlichen Ziele? Wie weit möchten Sie als Spieler und als Teil Ihrer Mannschaft noch kommen?

Klare: Meine Ziele beziehen sich zunächst auf unseren Verein. Persönliche Ziele sind grundsätzlich für mich eher zweitrangig. Wir müssen und wollen versuchen, wieder mehr Jugendliche für den Tischtennissport in Bühne zu begeistern. Begeisterte Jugendliche sind das Fundament für jeden Verein. Das hat in den vergangenen Jahren leider etwas nachgelassen. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir nach der Corona-Krise hier etwas aufbauen können. Was meine persönlichen sportlichen Ziele angeht, kann ich nur sagen, dass ich natürlich immer möglichst erfolgreich spielen möchte. Das gleiche gilt auch für meine Mannschaft. Wir wollen uns in der Landesliga oben festsetzen und dann situativ schauen, wie weit es gehen kann.

 

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