Hallenfußball: heimisches Trio im Supercup in Sundern
Das Viertelfinale im Blick

Kreis Höxter (WB). Ein Trio aus dem Fußballkreis Höxter hat es in die Endrunde der besten 16 Teams des Volksbanken-Wintercup geschafft. Die beiden Bezirksligisten VfR Borgentreich und TSC Steinheim sowie der A-Liga-Spitzenreiter SpVg. Brakel II sind an diesem Sonntag in Sundern im Supercup vertreten.

Samstag, 02.02.2019, 05:00 Uhr
Findet Birtan Erünsal die Lücke? Der TSC Steinheim ist zum dritten Mal in Folge im Supercup der besten 16 Wintercupteams dabei und möchte sich in Sundern an diesem Sonntag von seiner besten Seite präsentieren. Foto: Rico Schulte

Die SpVg. Brakel II bestreitet dabei um 12 Uhr gleich das Eröffnungsspiel gegen Bezirksligist Oestinghausen. »Ich hoffe, dass uns die weite Anreise dann nicht mehr in den Knochen steckt und wir erfolgreich ins Turnier starten«, sagt Trainer Haydar Özdemir. Die Brakeler mussten als Kreisligist bereits in der Vorrunde starten und haben sich über die Hallen in Brakel und Warburg für Sundern qualifiziert. »Jetzt ist das Niveau der Mannschaften noch mal ein bisschen höher. Wir denken daher in kleinen Schritten und möchten erst mal die Gruppe überstehen«, sagt Özdemir. Seit Anfang Januar absolviert sein Team einmal wöchentlich eine Hallen-Einheit und hat im bisherigen Turnierverlauf überzeugt. Favorit der Vorrundengruppe ist Landesligist Hüsten, der das Turnier vor zwei Jahren sogar gewonnen hat. Mit Türksport Attendorn komplettiert ein weiterer A-Ligist die Brakeler Gruppe.

Der TSC Steinheim kennt sich in Sundern bereits aus. Die Steinheimer waren zuletzt zweimal in Folge unter den besten 16 dabei und wurden 2018 am Ende Elfter. »Es soll eine schöne Endrunde sein«, hat Trainer Norbert Dölitzsch, der vor einem Jahr noch nicht mit dabei war, von seinen Spielern gehört. »Allerdings hängen die Trauben noch einmal höher als im Regionalcup. Wir wollen uns ordentlich verkaufen und den Verein gut repräsentieren«, betont der Coach. Dabei liege das Hauptaugenmerk aber auf dem Ziel »Bezirksliga-Klassenerhalt«. »Daher hoffe ich auch, dass sich keiner meiner Spieler in der Halle verletzt«, so Dölitzsch. Die Vorrundenresultate seiner Gruppengegner hat der Trainer studiert. »Allerdings kenne ich keine der Mannschaften. Mal sehen, was auf uns zukommen.«

Mit dieser Prämisse fährt auch der Überraschungssieger des Warburger Regionalcups, der VfR Borgenteich , die gut 130 Kilometer nach Sundern. Der Bezirksligist bekommt es in der Gruppe mit dem einzigen Westfalenligisten des Turniers, dem SC Neheim, zu tun. »Wir freuen uns auf das Spiel gegen einen so hochklassigen Gegner. Es ist gleich das erste Match, das wir in Sundern bestreiten müssen«, sagt Trainer Daniel Bartoldus. »Wir wollen Spaß in der Halle haben und hoffen, dass sich niemand verletzt«, fügt der Coach hinzu. Dabei wird er selbst womöglich nach einer Knie-Operation zu Hause bleiben. Sportdirektor Thomas Schulte und Co-Trainer Christopher Brand werden das Team coachen. Neben Borgentreich und Neheim komplettierten die beiden A-Liga-Vereine Balve und Büderich die Vorrundengruppe. »Die A-Ligisten haben sich für den Supercup qualifiziert. Das spricht für die Stärke der beiden Teams«, unterstreicht Daniel Bartoldus, der mit seinem Team am liebsten in die Hauptrunde einziehen möchte.

Zuschauer-Info: Ergebnisse des Supercups in Sundern werden auf der Homepage des Volksbanken-Wintercups (www.vb-wintercup.de) regelmäßig aktualisiert. Die Gruppenspiele beginnen am Sonntag um 12 Uhr. Die Endrunde startet mit dem ersten Viertelfinale um 16.15 Uhr.

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