Bonan erwartet beim Bezirksligisten FC BW Weser schwierige Saison »Wir müssen kämpfen«

Beverungen (WB). Alles auf Null – heißt es im zweiten Jahr in Folge beim FC BW Weser. Nach zahlreichen Abgängen und personellen Veränderungen steht Trainer Heiko Bonan vor einer schwierigen Aufgabe.

Von Fabian Scholz
Das Ziel ist der Bezirksliga-Klassenerhalt. Der FC BW Weser vor dem Saisonstart 2017/18 mit (hinten von links): Benedikt Böger, Maik Konze, Nico Trepschick, Leon Krüger, Bastian Seibt, Simon Bönning, Fabian Bickmeier sowie (mittlere Reihe von links) Luis Stürznickel, Benjamin Koch, Marcus Menzel, Stefan Lübke, Leon Wielert und Trainer Heiko Bonan und (unten von links) Timo Bornscheuer, Alexander Bröer, Simon Hartmann, Max Pape, Felix Rikus, Manuel Albrecht und Luca Rikus.
Das Ziel ist der Bezirksliga-Klassenerhalt. Der FC BW Weser vor dem Saisonstart 2017/18 mit (hinten von links): Benedikt Böger, Maik Konze, Nico Trepschick, Leon Krüger, Bastian Seibt, Simon Bönning, Fabian Bickmeier sowie (mittlere Reihe von links) Luis Stürznickel, Benjamin Koch, Marcus Menzel, Stefan Lübke, Leon Wielert und Trainer Heiko Bonan und (unten von links) Timo Bornscheuer, Alexander Bröer, Simon Hartmann, Max Pape, Felix Rikus, Manuel Albrecht und Luca Rikus. Foto: Fabian Scholz

Viktor Schmidt, Marcel Brune, Aaron Marquardt, Bastian Voss, Benjamin Koch – die Liste der namenhaften Abgänge ist groß. Der FC BW Weser muss einen enormen Qualitätsverlust hinnehmen. Wie im Vorjahr verlassen den Verein wichtige Stammkräfte. Ein erneuter Umbruch steht an. »Wir haben eine schwere Saison vor uns. Torjäger Viktor Schmidt ist schlichtweg nicht zu ersetzen. Aber auch die Abgänge der anderen hinterlassen große Lücken«, schätzt Trainerfuchs Bonan die Situation ein.

Trotz eines Kaders von 24 Akteuren sieht der Coach große Probleme: »Alleine acht Spieler kommen aus der A-Jugend. Sie brauchen noch Zeit und werden langsam und behutsam an den Seniorenbereich herangeführt. Dementsprechend haben wir zwar einen größeren Kader, jedoch deutlich an Substanz eingebüßt.

Gestandene Spieler sind gegangen

Neben Bastian Voss, Aaron Marquardt und Benjamin Koch, die allesamt aufgrund von Auslandsaufenthalten oder beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen, haben zudem Tom Kleinjohann, Anil Okur, Marcel Brune und Yaya Darboe den Verein verlassen. Aufgrund der aufgerückten Spieler aus der A-Jugend sowie den Youngstern Nico Trepschick, Timo Borscheuer und Patrick Dewenter sind wir im Durchschnitt jünger geworden. »Patrick Dewenter hat sich leider schwer verletzt und wird mindestens ein halbes Jahr ausfallen. Nico Trepschick soll als Stürmer die Rolle von Viktor Schmidt einnehmen. Natürlich wird er Schmidt nicht eins zu eins ersetzen können«, will der Coach, dass der Stürmer vom SV Brenkhausen/Bosseborn seine Stärken im Strafraum einbringt.

Vorbereitung läuft nicht rund

Die erfahrenen Akteure sollen es richten: »Die Routiniers müssen mehr Verantwortung übernehmen und die jungen Spieler führen. Das Kollektiv und die Einheit sind gefragt.« Das Team müsse jedes Spiel an sein absolutes Limit gehen. Der Kampfgeist sei so stark wie in den vergangenen Jahren niemals vorher gefragt. »Spielerisch werden wir mit den Spitzenteams nicht mithalten können. Die Vorbereitung ist bislang auch nicht optimal verlaufen«, sagt der Coach. Einige Akteure seien noch verletzt und andere würden sich im Urlaub befinden. »Es gilt halt, das Beste aus unserer Situation zu machen«, betont Ex-Profispieler Bonan.

Nach dem Aus in der Vorrunde beim Fürstenberg-Cup (wir berichteten) folgte eine 0:5-Niederlage gegen den Bezirksligisten SV Brilon. Weitere Tests gab es noch nicht.

Die Bezirksliga ist nach Ansicht von Bonan in der Spitze und in der Breite noch besser als in der Vorsaison. »Mit Hövelhof, Heide Paderborn, Borchen und Nieheim traue ich vier Teams die Meisterschaft zu«, sagt Bonan.

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