Leichtathletik: Digitaler Sälzerlauf kommt gut an
Stuhldreyer und Berkemeier trumpfen auf

Bad Driburg/Lüchtringen -

Vier von sechs „Titeln“ des ungewöhnlichen Sälzerlaufes 2020 gehen in den Kreis Höxter. Die Bad Driburgerin Laura Stuhldreyer und der Lüchtringer Matthias Berkemeier haben sich jeweils zwei erste Plätze gesichert und es auch über die dritte Distanz jeweils auf das Siegertreppchen geschafft.

Mittwoch, 02.12.2020, 10:44 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 10:46 Uhr
Siegerin im Halbmarathon und über fünf Kilometer wurde die Bad Driburgerin Laura Stuhldreyer. Foto: privat

 

Fast fünf Monate Zeit hat der VfB Salzkotten den Läufern in diesem Jahr für seinen traditionellen Sälzerlauf gegeben. Da die Großveranstaltung abgesagt werden musste, haben sich die Verantwortlichen für die virtuelle Variante entschieden.

„Wir möchten Läufer motivieren, nicht mit dem Training aufzuhören und sich mit anderen zu vergleichen“, hatte der Ausrichter mitgeteilt und somit zu dieser besonderen Sälzer-Etappe aufgerufen. Dieses Angebot haben auch einige Athleten des Kreises Höxter genutzt.

Die Bad Driburgerin Laura Stuhldreyer, die vor zwei Wochen in Eigenregie sogar ihren ersten Marathon bewältigt hat, absolvierte recht früh die Fünf-Kilometer-Strecke, holte sich dort Platz eins, den sie bis zuletzt hielt. Am Ende hatte sie eine einzige Sekunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten.

Kurz vor Ende des Zeitfensters ließ sie dann noch die beiden anderen Strecken folgen. „Montags bin ich zehn Kilometer gelaufen und Dienstag direkt hinterher die 21 Kilometer“, erzählt die Driburgerin, die für das Braun-Vision-Team an den Start geht. Über zehn Kilometer wurde sie Zweite, über den Halbmarathon in 1:38.24 Stunden Erste. In der Endabrechnung sind das zwei Siege und ein zweiter Platz über die drei Strecken „Damit bin ich sehr zufrieden“, freut sich Stuhldreyer.

Matthias Berkemeier von den Leichtathletik-Freunden Lüchtringen hat ebenfalls zwei Siege eingefahren. Er hat die beiden langen Strecken für sich entschieden und sich auf der Fünfer-Distanz mit Magenproblemen noch auf den dritten Platz gekämpft. Mit 1:17.06 Stunden lief er den schweren Halbmarathon, der einige langgezogene Steigungen aufwies, vor Nikolaj Dorka auf Platz eins. Über die zehn Kilometer bedeuteten 34:30 Minuten Platz eins in einem knappen Rennen. Auch der Zweitplatzierte Erik Peter vom LC Paderborn blieb in seinem Lauf unter 35 Minuten.

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