Fußball-Kreisliga A: Neuzugänge beim TuS Bad Driburg gut integriert
„Teamspirit war sofort da“

Bad Driburg (WB). Der TuS Bad Driburg steht bei den meisten A-Ligisten ganz oben auf dem Favoritenzettel. Die Badestädter selbst gehen die Saison allerdings nicht mit dem unbedingten Ziel des Aufstiegs an. Für Trainer Dennis Hustadt geht es in erster Linie darum, dass sich das Team weiterentwickelt.

Mittwoch, 02.09.2020, 04:00 Uhr
Der TuS Bad Driburg ist für die neue A-Liga-Saison bestens aufgestellt. Das Team hinten von links: Co-Trainer Noel Hillebrand, Christian Plaß, Matteo Carmisciano, Kai Derksen, Valentin Fritsch, Tom Hölscher, Spielertrainer Dennis Hustadt; Mitte von links: Sportdirektor Ingo Schulte, Betreuer Mario Kropp, Stefan Hartmann, Karsten Klunker, Luca Baibara, Thibeau Gieß, Tim Davis, Lukas Anke, Jonas Wiechers-Wiemers, Maximilian Reineke, Sportdirektor Michael Micus, Geschäftsführer Hans-Joachim Schneider; vorne von links: Marc Düsing, Hendrik Jacobi, Xhenet Overbeck, Henryk Ring, Viktor Strohmeier, Denis Kisselev, Dennis Poggenberg, Peter Bussek, Florian Lehmann. Es fehlen: Giovanni Carmisciano, Hendrik van der Kamp, Mohamed Alali und Marcel Prib. Foto: Katharina Schulte

In der vergangenen Saison hat der TuS dem späteren Aufsteiger SV Höxter einen harten Kampf an der Tabellenspitze geboten, hat die Kreisstädter als einziger Gegner besiegt – und vermutlich hätte es ohne den Corona-Abbruch noch ein ganz spannendes Saisonfinale gegeben. So aber musste der TuS als Zweitplatzierter den SVH in die Bezirksliga ziehen lassen und nimmt nun einen erneuten Anlauf.

Dabei haben sie in Bad Driburg sehr früh mit den Planungen für die kommende Spielzeit begonnen und auch früh die ersten Neuzugänge bekannt gegeben. Dabei setzen sie in erster Linie auf Rückkehrer, die in den Jugendmannschaften des TuS gespielt, auswärts Erfahrungen in höherklassigen Mannschaften gesammelt haben und nun wieder unter die Iburg zurück kehren.

Einer davon ist Jonas Wiechers-Wiemers, der von der Spvg Brakel ins Iburgstadion kommt und zuletzt im Kreispokal gegen den A-Liga-Mitfavoriten FC Stahle zum Mann des Tages avancierte. Zudem tragen Lukas Anke, Hendrik Jacobi, Hendrik van der Kamp, Marcel Prib, Peter Bussek, Tim Davis und Mohamed Alali in der kommenden Saison das TuS-Trikot. Damit stehen acht Neuzugängen lediglich zwei externe Abgänge gegenüber. Mit Viktor Schmidt verlässt allerdings der Top-Torjäger der Vorsaison den Verein. Schmidt hatte zum Zeitpunkt des Abbruchs nach 18 Spieltagen bereits 27 Treffer erzielt. Die müssen bei den Blau-Gelben nun auf anderen Schultern verteilt werden.

Für Trainer Dennis Hustadt steht die Entwicklung des Teams im Vordergrund – und genau hier hat er zuletzt bereits ganze Arbeit geleistet. „Wir befinden uns auf einem guten Weg. Wenn alle den hundertprozentigen Willen auf dem Platz zeigen und gleich viel für das gemeinsame Ziel investieren, haben wir die Qualität und das Potenzial, um oben mitspielen zu können.“

Mit den acht Neuen sei die Mannschaft breiter aufgestellt. „Alle Neuzugänge haben sich sehr schnell ins Team integriert. Der Teamspirit war sofort da. Die ersten Einheiten und Spiele haben gezeigt, dass wir in der Gesamtheit des Kaders auf allen Positionen gut aufgestellt sind“, sagt der Coach und ist in den Testspielen und im Pokal darin bestätigt worden.

Trotzdem bleibt Hustadt kritisch und sieht noch Verbesserungspotenzial in seiner Mannschaft. Hierbei spielt er auf die Ballsicherung im vorderen Drittel an und die Ruhe, den Angriff überlegen auszuspielen und so die Torchancen effektiver zu nutzen.

Außerdem hat man beim TuS Bad Driburg mit Noel Hillebrand einen Co-Trainer verpflichtet, der Spielertrainer Dennis Hustadt nicht nur im Training, sondern auch an der Seitenlinie lautstark unterstützen soll, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

„Für die neuen Saison haben wir uns vorgenommen, uns zum einen ständig verbessern zu wollen, zum anderen wollen wir aber auch tollen und attraktiven Fußball spielen und den Spaß auf dem Platz verbreiten“, fasst Hustadt zusammen. Er traut seinem Team eine gute Rolle zu. Und vielleicht schafft der Dritte der Saison 2018/2019 und Zweite der Saison 2019/2020 dann im kommenden Frühjahr den nächsten Schritt nach vorne – und kehrt nach sechs Jahren in die Bezirksliga zurück.

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