Tischtennis: Bad Driburger Bundesligaspielerin unterliegt nur Titelverteidigerin Solja
Eerland im Top-16-Finale

Bad Driburg. Die Driburger Tischtennis-Bundesligaspielerin Britt Eerland hat das Finale des Europäischen Top-16-Ranglistenturniers in der Schweiz erreicht. Damit darf sie im Oktober beim World-Cup in Bangkok aufschlagen.

Sonntag, 09.02.2020, 17:25 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 17:28 Uhr
Britt Eerland hat sich ins Finale des Europäischen Ranglistenturniers gespielt. Foto: ITTF

Eerland verlängert in Driburg

Die beste Nachricht für alle TuS-Fans neben dem Siegeszug der Niederländerin in der Schweiz kommt unterdessen von Manager Franz-Josef Lingens: „Britt wird auch in der kommenden Saison für uns spielen!“

Vorjahres-Finalistin bezwungen

In Montreux hatte Eerland eine schwere Auslosung erwischt. Schon im Achtelfinale musste sie gegen die Vorjahresfinalistin Bernadette Szöcs an den Tisch. Die Rumänin ist die Nummer 21 der Weltrangliste. Doch Eerland siegte 4:1 und sorgte damit für die erste faustdicke Überraschung des Turniers. „Selbst bei einer hohen Führung ist man gegen Bernie weit davon entfernt, auf der sicheren Seite zu sein. Sie verteilt keine Geschenke und kämpft bis zum letzten Punkt“, kommentierte Eerland.

Europas Nummer eins unterliegt

Im Viertelfinale räumte sie die Luxemburgerin Ni Xialian, die in der Weltrangliste einen Platz vor ihr rangiert, aus dem Weg – und setzte die beeindruckende Serie auch gegen Europas Nummer eins, die Österreicherin Sofia Polcanova, fort. „Anfangs habe ich viele Punkte mit meinen Aufschlägen geholt. Dann hat sie besser returniert, so dass ich mich auf lange Ballwechsel einstellen musste. Aber auch das hat gut geklappt“, analysierte die Niederländerin.

Dass es im Finale gegen Titelverteidigerin Petrissa Solja nicht ganz gereicht hat, tat der starken Vorstellung der Bad Driburgerin in Montreux keinen Abbruch.

20 Jahre nach Steff eine Driburgerin im Finale

Zuletzt hatte mit der Rumänin Mihaela Steff im Jahr 2000 eine Driburger Bundesligaspielerin im Finale des Europäischen Ranglistenturniers gestanden. Sie wurde damals Zweite im italienischen Alassio hinter der Böblingerin Hongi Gotsch – wie übrigens auch bei der EM im gleichen Jahr in Bremen.

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