Volleyball: Bezirksliga-Spitzenreiter SV Dringenberg vergrößert Vorsprung
Burgdamen müssen sich mächtig strecken

Dringenberg  (WB/jog). Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Landesliga: Bezirksliga-Spitzenreiter SV Dringenberg siegt gegen den Tabellenvorletzten VoR Paderborn III 3:1. Die Burgdamen mussten sich ziemlich strecken.

Montag, 04.03.2019, 05:50 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 06:00 Uhr
Der SV Dringenberg muss gegen den Tabellenvorletzten VoR Paderborn III alle Register ziehen: Laura Günther (rechts) setzt sich hier am Netz gegen den Block der Gäste durch. Foto: Jonas Gröne

Denn fast hätten die Dringenbergerinnen gegen das Kellerkind den Kürzeren gezogen: Nach zwei souveränen Auftritten in den ersten beiden Sätzen (25:11 und 25:18) unterlagen die Gastgeberinnen den dritten Satz 19:25. Die Offensive der Pader­städterinnen war plötzlich in Schwung. Im vierten Satz wurde es dramatisch. Der SVD behauptete sich mit 27:25-Punkten Ende gut, alles gut.

Zur Chronologie der Partie: Im ersten Satz lag der Primus zunächst 2:6 hinten. Nach einer Angabenserie von Viktoria Beller glich Dringenberg zum 6:6 aus. Das war der Startschuss zu einem druckvollen und entsprechend offensivstarken Auftritt: Dringenberg zog auf 17:9 davon. Die Gäste, bei denen vorrangig Nachwuchsspielerinnen im Kader standen, offenbarten Abstimmungsprobleme. Das Ergebnis von 25:11 spiegelte die Kräfteverhältnisse wider. Die Gastgeber bestimmten in eigener Halle das Geschehen.

Gäste werden stärker

Im zweiten Satz startete der Tabellenführer erneut mit einem Rückstand: 0:3 lag das Team von Trainer Benedikt Speer zurück. Die Fehlerquote wurde im weiteren Verlauf entsprechend reduziert. Mona Hansmann vollendete einen Dringenberger Außenangriff mit einem Schmetterball zum 8:8-Ausgleich. Danach ging der Spitzenreiter in Führung und gab diese nicht mehr ab. Am Ende stand ein 25:18. Im dritten Satz waren die Paderstädterinnen an der Reihe: Die junge Garde trumpfte in der Sporthalle der Grundschule in Dringenberg auf. Das Angriffsspiel des Gastes war wuchtig und präzise. Die Dringenbergerinnen benötigten lange, um das Stellungsspiel zu ordnen und auf Erfolgskurs zu bringen. »Plötzlich nahmen die Paderbornerinnen Fahrt auf. Wir hatten Probleme«, blickte Trainer Benedikt Speer auf die aus SVD-Sicht kritische Phase zurück. Die Folge war der Verlust des dritten Satzes (19:25).

0:6 im vierten Satz

Im vierten Satz war der SVD erneut nicht auf der Höhe. 0:6 lag der Gastgeber hinten. Speer nahm eine Auszeit. Der SVD fand durch Kampf zurück ins Spiel und knüpfte an die zu Beginn der Partie gezeigten Stärken an. Es ging Hin und Her. Ausgeglichener hätte der Satz nicht verlaufen können. Nuancen sollten letztlich entscheidend sein. Am Ende setzte sich Dringenberg 27:25 durch. Auf- und durchatmen bei den Hauptdarstellerinnen des Gastgebers.

»Der letzte Satz verlief spannend. Wir wollten die Punkte unbedingt in eigener Halle behalten. Das ist uns gelungen«, freute sich Speer. Im Verfolgerduell hatte sich der neue Zweite Leopoldshöhe gegen den bisherigen Zweiten GW Paderborn II 3:1 durchgesetzt.Der SVD-Vorsprung ist gewachsen.

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