Bonneberger Coach wird mit Fußballparty aus dem Borstenbachstadion verabschiedet Bernd Degner sagt bye-bye

Vlotho (WB). Nach mehr als 15 Jahren als Spieler und Trainer verlässt Bernd Degner den TuS Bonneberg. Die Mannschaft organisierte für den Coach eine Abschiedsparty.

Von Florian Weyand
Bernd Degner stand beim Bubble-Soccer vorerst das letzte Mal beim TuS Bonneberg als Trainer an der Linie.
Bernd Degner stand beim Bubble-Soccer vorerst das letzte Mal beim TuS Bonneberg als Trainer an der Linie. Foto: Florian Weyand

Sichtlich bewegt schaute Bernd Degner auf die Fotos, die Torwart Peter Berg am Vereinsheim angebracht hat. Die Aufnahmen dieser Zeitung zeigen die bewegendsten Momente aus der Trainerlaufbahn des Bonnebergers. »Unser Aufstieg war natürlich das absolute Highlight«, sagt der Coach, der das Team 2011 in die Kreisliga B geführt hat. Seitdem hat die Mannschaft die Klasse gehalten – einige Male über den Umweg Relegation.

Als kleines Dankeschön für die vielen gemeinsamen Jahre hatten die Bonneberger für den scheidenden Coach eine Abschiedsparty organisiert. »Es sind 70 Leute gekommen«, sagt Peter Berg, der die Planungen gemeinsam mit Pascal Besler in die Hand genommen hatte. Viele Weggefährten aus gemeinsamen Fußballzeiten kamen ins Borstenbachstadion, um Bernd Degner einen besonderen Tag zu bereiten.

Zum Essen wurde natürlich die Sau am Spieß aufgetischt. Geschäftsführer Sascha Weber war dafür bereits früh am Morgen zum Sportplatz gekommen, um den Grill vorzubereiten. »Sascha war schon um 9 Uhr am Platz«, berichtet Peter Berg. Der Torwart macht sich zeitgleich auf den Weg nach Paderborn, um die Materialien für das Bubble-Soccer abzuholen. Bernd Degner selbst wollte sich die Gummiblase nicht auf den ­Rücken schnallen. »Sonst hauen mich die Jungs, die ich mal nicht aufgestellt habe, von den Beinen«, scherzt der Coach. Dafür standen dann seine zukünftig ehemaligen Spieler auf dem Platz und hatten beim Kicken mit der Gummiblase reichlich Spaß.

Der Trainerjob im Borstenbachstadion ist für Bernd Degner nun Geschichte. Bereits im Februar hatte er sich entschieden, sein Amt zur Verfügung zu stellen. »Die Mannschaft braucht jetzt mal frischen Wind«, sagt der Coach. Mit Jens Stolle haben die Verantwortlichen einen echten Bonneberger als Nachfolger gefunden. Und Degner? Der wohnt zwar mittlerweile in Holtrup, will aber regelmäßig am Sportplatz vorbeischauen.

»Ich bin ja nicht völlig weg. Am Freitag schaue ich mir schon das erste Testspiel der Bonneberger an«, sagt Degner. Auch sonntags will er, so oft es geht, am Platz sein. Einen Trainerjob hat er vorerst nicht in Aussicht. »Ich werde auf jeden Fall sechs Monate Pause machen. Mal sehen, vielleicht kribbelt es danach ja wieder«, sagt Degner. So ganz ohne Fußball geht es für ihn ja auch nicht!

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