Kreisliga A: SV Löhne-Obernbeck peilt guten Mittelfeldplatz an Bye bye, Brückenhaus

Löhne (WB). Vom Sportplatz Brückenhaus müssen sich die Fußballer des SV Löhne-Obernbeck bald verabschieden – der Kunstrasenplatz im Werretalstadion ist schon im Bau. Die ersten Siege der Saison will der Fußball-A-Ligist aber noch auf dem alten Ascheplatz einfahren.

Von Florian Weyand
Der SV Löhne-Obernbeck mit (hinten von links): Christian Richter, Eugen Holm, Marcel Ayub, Martin Kiernik, Sven Gößling, Narosh Cakmak, (Mitte von links) Trainer Markus Drawert, Betreuer Carsten Scheer, Marcel Höcker, Ilja Giesbrecht, Igor Hopp, Henrik Wegener, Lennart Helm, Philipp Krüger, Niko Rethemeyer, Phil Stegen Betreuer Wolf-Dieter Schütze, (vorn von links) Rico Alves-Rei, Armin Born, Sebastian Stefen, Bastian Schönknecht, Simon Thelen präsentierte sich zum letzten Mal am Sportplatz Brückenhaus.
Der SV Löhne-Obernbeck mit (hinten von links): Christian Richter, Eugen Holm, Marcel Ayub, Martin Kiernik, Sven Gößling, Narosh Cakmak, (Mitte von links) Trainer Markus Drawert, Betreuer Carsten Scheer, Marcel Höcker, Ilja Giesbrecht, Igor Hopp, Henrik Wegener, Lennart Helm, Philipp Krüger, Niko Rethemeyer, Phil Stegen Betreuer Wolf-Dieter Schütze, (vorn von links) Rico Alves-Rei, Armin Born, Sebastian Stefen, Bastian Schönknecht, Simon Thelen präsentierte sich zum letzten Mal am Sportplatz Brückenhaus. Foto: Florian Weyand

Aufgrund der Bauarbeiten mussten die Obernbecker in der Vorbereitung auf die meist ungeliebte Asche ausweichen. Auch die ersten Spiele wird das Team am Brückenhaus bestreiten. Für SVLO-Coach Markus Drawert ist das kein Problem. »Der Platz gehört zu unserer Vereinsgeschichte doch dazu. Wir werden uns ordentlich davon verabschieden«, sagt der Trainer. Das heißt: In den ersten Wochen bis November, wenn die Obernbecker auf Asche spielen müssen, sollen möglichst viele Siege eingefahren werden. »Danach können wir auch zu unserem Lieblingsitaliener gehen«, freut sich Drawert auf Feierstunden im Vereinslokal.

Angestrebt wird ein Mittelfeldplatz. Das Potenzial dafür ist auf jeden Fall da, auch wenn der SVLO einige schmerzvolle Abgänge verkraften musste. Mit Nikolas Neddermann oder Torwart Philipp Starke beendeten gestandene Spieler ihre Karriere. Danny Hilmer, bester Torschütze der Vorsaison, verließ den Klub in Richtung TuRa Löhne. Am Brückenhaus ist man aber zuversichtlich, die Abgänge kompensiert zu haben.

Neuzugang Sven Gößling bringt reichlich Erfahrung mit. »Er ist eine Bereicherung und ein Vorbild in Sachen Einsatz und Leidenschaft«, sagt Drawert über den routinierten Mittelfeldspieler. Und mit dem Namen Goeßling macht man beim SVLO schon gute Erfahrungen Nationalspielerin Lena Goeßling lernte hier schließlich das Fußballspielen. Verwandt sind Lena und Sven aber nicht.

Markus Drawert (von links) präsentiert die Zugänge Bastian Schönknecht, Narosh Cakmak, Marcel Höcker, Martik Kiernik, Ilja Giesbrecht, Rico Alves-Rei, Sven Gößling und Sebastian Steffen. Foto: Weyand

Als Zugang kann man auch Angreifer Philipp Krüger bezeichnen, der verletzungsbedingt mehr als ein Jahr pausieren musste. Er schoss den SVLO vor zwei Jahren zurück in die A-Liga. »Er ist noch nicht bei hundert Prozent. Aber Philipp hat viel Ehrgeiz. Im Training müssen wir ihn manchmal bremsen«, sagt Drawert. Im Tor kämpfen mit Sebastian Steffen, Armin Born und Bastian Schönknecht drei Keeper um die Nummer eins. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Als Favorit auf den Titel sieht Markus Drawert die SG FA Herringhausen/Eickum weit vorn. Auch den VfL Mennighüffen und Aufsteiger TSV Löhne hat er auf der Rechnung.

SV Löhne-Obernbeck

Zugänge: Sven Gößling (TSV RW Dreyen), Sebastian Steffen (SV Eidinghausen-Werste) Bastian Schönknecht, Marcel Höcker (beide SG Schweicheln), Rico Alves-Rei (SG FA Herringhausen-Eickum), Cedrik Rutenkröger, Martin Kiernik (beide eigene Reserve), Ilja Giesbrecht (reaktiviert).

Abgänge: Niko Neddermann, Sebastian Richter, Philipp Starke (Laufbahn beendet), Dirk Kutschke (Studium in Süddeutschland), Andreas Diring (eigene Reserve), Serhat Günay (FC Herford), Danny Hilmer (TuRa Löhne II), Arsiel Sarmie (GW Pödinghausen).

Kader ohne Zugänge: Marcel Ayub, Kubilay Balcioglu, Armin Born, Lennart Helm, Eugen Holm, Igor Hopp, Chris-Philip Job, Philipp Krüger, Niko Rethemeyer, Christian Richter, Phil Stegen, Simon Thelen, Henrik Wegener, Slaiman Zuri.

Trainer: Markus Drawert (4. Jahr).

Co-Trainer: Henrik Wegener

Fitness-Trainer: Christopher Poggemeier

B etreuer, Wolf-Dieter »Bubi« Schütze, Carsten Scheer

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Favoriten: SG FA Herringhausen/Eickum, VfL Mennighüffen, TSV Löhne.

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