Arminia gewinnt 11. Spatzenberg-Cup – TuRaner auf Rang zehn Bielefeld siegt in Löhne

Löhne (WB). Arminia Bielefeld gewinnt beim Spatzenberg-Cup das Duell der OWL-Giganten. Die DSC-Talente schlagen den SC Paderborn im Finale mit 2:1 (0:0) und sichern sich bei der elften Auflage den großen Pokal.

Von Florian Weyand
Ein Paderborner Angreifer (links) scheitert in dieser Szene an Bielefelds Schlussmann.
Ein Paderborner Angreifer (links) scheitert in dieser Szene an Bielefelds Schlussmann. Foto: Florian Weyand

Die Bielefelder haben im Finale die erste dicke Chance des Spiels, doch mit zunehmender Zeit wird der SCP stärker. Kurz vor der Pause rettet der Arminia-Keeper mit einer Glanzparade das 0:0 für seine Mannschaft

Im zweiten Durchgang erzielt DSC-Torjäger Justin Lukas nach nur einer Minute das 1:0, als er sich auf der Seite durchsetzt und abzieht. »Da muss man den Gegner stoppen«, sagt Jochen Greve aus dem TuRa-Helferteam, der aber auch die D-Jugend des VfL Mennighüffen in der Bezirksliga trainiert.

In der 14. Minute legt Justin Lukas (er bekommt später den Pokal für den besten Torjäger) nach. Er sieht, dass Paderborns Keeper zu weit vor seinem Tor steht und versucht es mit einem Heber – 2:0 für Bielefeld. Der SCP gibt sich nicht geschlagen und kommt eine Minute vor dem Abpfiff zum 1:2-Anschlusstreffer.

Gibt Kommandos: SCP-Coach Dennis Herrmann. Foto: Weyand

Mehr geht für die Paderborner dann aber nicht mehr. Nach dem Abpfiff fließen ein paar Tränen. Groß ist die Enttäuschung nach der knappen Niederlage. Das Trainerteam um Dennis Herrmann und Volker Holtgreve muss die Spieler trösten. »Wir hatten im ersten Durchgang die besseren Chancen. Wenn wir das 1:0 machen, geht das Spiel vielleicht anders aus«, sagt Herrmann

Die Gastgeber von TuRa Löhne beenden das Turnier auf Rang zehn und sind damit hochzufrieden. Die TuRaner schaffen in der elfjährigen Geschichte des Turniers erstmals den Sprung in die Endrunde. Dabei spielen die Gastgeber mit einem Jung-Jahrgang und sind im Durchschnitt ein Jahr jünger als ihre Konkurrenten. »Wir haben uns als Zehnter für die Endrunde qualifiziert. Am Ende haben wir das Turnier auch als Zehnter beendet. Damit sind wir zufrieden. Zudem haben wir ja auch unser Ziel erreicht. Wir wollten einfach nur Sonntag dabei sein, das hat geklappt«, sagt Trainer Neufeld, der das Team zusammen mit Viktor Ecke trainiert.

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