Handball-Oberliga: Mennighüffen feiert 32:26-Sieg bei LIT und Klassenerhalt VfL bleibt drin – Ahlen sei dank

Nordhemmern (WB). Der VfL Mennighüffen hat sein Saisonziel in der Handball-Oberliga erreicht. Der Neuling wird auch in der kommenden Saison in der höchsten westfälischen Liga spielen. »Das ist ein toller Erfolg«, freut sich Teammanager Klaus Gerkensmeier nach dem 32:26 (16:16)-Sieg bei LIT Tribe Germania.

Von Georg Lieb
Nach kurzer Aufwärmphase dreht Mennighüffen um Arne Kröger bei LIT Tribe Germania. Nach dem 32:26-Auswärtssieg darf dank des Sieges der Ahlener SG in der 3. Liga auch der Klassenerhalt in der Handball-Oberliga gefeiert werden.
Nach kurzer Aufwärmphase dreht Mennighüffen um Arne Kröger bei LIT Tribe Germania. Nach dem 32:26-Auswärtssieg darf dank des Sieges der Ahlener SG in der 3. Liga auch der Klassenerhalt in der Handball-Oberliga gefeiert werden. Foto: Georg Lieb

»Das war die beste Leistung unter meine Regie«, freut sich der scheidende VfL-Coach Pierre Limberg. Trotzdem steht die Mannschaft vor dem letzten Spieltag immer noch auf dem drittletzten Rang – der Klassenerhalt ist nicht unmittelbar dem Spiel am Samstag zu verdanken.

Es wird definitiv nur zwei Absteiger aus der Oberliga geben. Das ergibt der letzte Spieltag in der 3. Liga, der nach der eigenen Begegnung sehr genau von den Mennighüffenern verfolgt wird.

Siege für Ahlen, Volmetal und Langenfeld

Die Abstiegskandidaten Ahlener SG, TuS Volmetal und die SG Langenfeld haben ihr letztes Saisonspiel jeweils gewonnen. Ahlen rettet sich also mit einem Punkt Vorsprung und schickt die Konkurrenz nach unten. Mit Volmetal gibt es nur einen Absteiger in die hiesige Oberliga und nur zwei Absteiger in die Verbandsliga..

Im Nachbarduell zwischen LIT und Mennighüffen sieht es in der ersten Spielhälfte überhaupt nicht nach einem Auswärtssieg aus. Die Gastgeber wollen ihr letztes Heimspiel unbedingt gewinnen und gehen erst einmal mit 4:0 in Führung.

Mennighüffen kann aus dem Positionsspiel überhaupt keine Gefahr entwickeln. Erst nach sieben Minuten gelingt Arne Kröger der erste Gästetreffer.

Einfache Ballgewinne im Gegenstoß verwertet

Dann kann auch die VfL-Abwehr mal glänzen und fängt die ersten Bälle ab. »Unser Rückzugsverhalten war eine Katastrophe«, ärgert sich LIT-Trainer Daniel Gerling. Mennighüffen kommt immer wieder zu Tempogegenstößen. Hier überragt Mats Köster. Der Linkshänder kommt am Ende auf neun Treffer.

Bis zur 27. Minute hat Germania noch die Oberhand, führt 16:13. Doch die Gäste drehen halbzeitübergreifend den Spieß um, erzielen sieben Tor in Folge zum 20:16. Die Abwehr vor VfL-Schlussmann Daniel Habbe wird immer beweglicher, LIT vergibt Chance um Chance.

Mit dem Zwischenspurt haben die Gäste Nordhemmern den Zahn gezogen. Mennighüffen wird immer sicherer, zeigt tolle Kombinationen und eine stabile Defensivleistung. Über 25:19 steuert der Gast dem Sieg entgegen. Beim 30:23 (58.) muss Miklas Bröhenhorst nur noch das leere Tor treffen. Der VfL kann am letzten Spieltag noch einen Platz vorrücken, wenn Augustdorf-Hövelhof nicht gewinnt.

Die Statistik:

LIT Tribe Germania: Körtner/Happel – Kruse, Finke (1), Rüter (4/4), Borcherding (5), Birkner (2), Speckmann (7/1), Borgmann, Mundus (1), Gartmann (2), Kliver (3), Wiebe (1), Bergen.

VfL Mennighüffen: Habbe, Faul – Stöckmann, Kämper (1), David (3), Peitzmeier, Kröger (7), M. Köster (9), Bröhenhorst (2), Büschenfeld (6/3), J. Köster (4), Krause.

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