Handball-Oberliga: Mennighüffen will Klassenerhalt feiern Erst LIT, dann Live-Ticker

Löhne-Mennighüffen (WB). »Alles oder nichts« – dieses Motto schwebt über dem Spiel des VfL Mennighüffen bei LIT Tribe Germania. Für die Gäste geht es schließlich um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga.

Von Tilo Sommer
Eine Szene aus dem Hinspiel: Arne Kröger wird beim Wurfversuch gestört – letztlich hat LIT Tribe Germania mit 31:29 das bessere Ende für sich. Im Rückspiel am Samstag will der VfL Mennighüffen den Spieß umdrehen.
Eine Szene aus dem Hinspiel: Arne Kröger wird beim Wurfversuch gestört – letztlich hat LIT Tribe Germania mit 31:29 das bessere Ende für sich. Im Rückspiel am Samstag will der VfL Mennighüffen den Spieß umdrehen. Foto: Alexander Grohmann

Kurios: Mennighüffen selbst kann kaum noch etwas für den Klassenerhalt tun. Zwei Spieltage vor Saisonende müsste man die um drei Punkte bessere HSG Augustdorf-Hövelhof noch überholen. »Ich glaube nicht, dass Augustdorf noch drei oder sogar vier Punkte liegen lässt«, meint VfL-Coach Pierre Limberg.

Alle schauen auf Ahlen und Volmetal

Die Hoffnungen ruhen daher auf den beiden Drittligisten Ahlen und Volmetal. Die müssen am Samstag zum letzten Mal ran und liefern sich mit Langenfeld einen Dreikampf um den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Sollte Langenfeld am Ende der lachende Dritte sein und Volmetal gemeinsam mit Ahlen absteigen, müsste Mennighüffen als Drittletzter den Gang in die Verbandsliga antreten. Limberg: »Wir haben unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Jetzt werden wir nach dem LIT-Spiel den Live-Ticker einschalten und schauen, was in der 3. Liga passiert.«

Bloß nicht wieder wie gegen Gladbeck

Bevor die VfL-Spieler aber ihre Smartphones zücken, wollen sie mit einer guten Leistung in der Fremde Wiedergutmachung betreiben. Das ärgerliche 24:26 gegen Gladbeck schmerzt immer noch. Limberg weiß, dass seine Mannschaft einiges besser machen muss, um bei der heimstarken Spielgemeinschaft für Punkte in Frage zu kommen.

Vor allem in der Offensive verfügen die Gastgeber über große Qualität, stellen mit 713 Toren wie in den Vorjahren einen der stärksten Angriffe der Liga. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (24:24) ist LIT als Achter aber in dieser Spielzeit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

»Wir brauchen eine sehr gute Deckungsleistung, jeder muss dem anderen helfen. Wir brauchen eine überragende Torhüter-Leistung und dürfen LIT nicht ins Spiel kommen lassen«, gibt Limberg vor.

Trio fällt wohl aus

Selbst müsse seine Mannschaft dieses Mal die Chancen, die sie sich erarbeitet, auch wieder konsequent verwerten. Das war gegen Gladbeck nicht der Fall und einer der Gründe für die Niederlage.

Erschwerend kommt für Limberg aber vor dem Auswärtsspiel hinzu, dass er nicht alle Mann an Bord hat. Torwart Dennis Specht ist beruflich unterwegs. Arne Halstenberg (Prellung in der Schulter) und Jonas Köster (dicker Finger und dickes Handgelenk) sind angeschlagen. Hinter ihren Einsätzen stehen ganz große Fragezeichen. . .

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