Helen Kim Jolly (Valdorf) und Kim Pietsch (Exter) sind Kreismeister in der Vielseitigkeit Nur zwei Drittel schaffen es bis ins Ziel

Kreis Herford (WB). Die neue Kreismeisterin in der Vielseitigkeit heißt Helen Kim Jolly vom RFV Fridericus Rex Valdorf. Bei den jungen Reitern und Junioren sicherte sich Kim Pietsch vom RFV Bismarck-Exter den ersten Rang.

Von Klaus Münstermann

Dabei profitierten beide Titelträgerinnen auf der neu gestalteten Anlage der Reitsportgemeinschaft (RSG) Dornberger Heide an der Sender Straße von den geringen Starterzahlen. Weil trotz neun Nennungen mit Phelina Beneker auf Carlotta Carissima vom RFV Fridericus Rex Valdorf Pietschs einzige Konkurrentin in der Geländeprüfung nach drei Verweigerungen ausschied, stand die Reiterin aus Exter als Siegerin bei den Nachwuchsreitern fest.

Bei den Reitern stellten sich neben der späteren Gewinnerin Helen Kim Jolly nach sieben Nennungen wenigstens drei weitere Konkurrentinnen dem Dreikampf aus Dressur, Springen und Geländeritt. Während Anna Wenske (RFV von Lützow Herford) auf Cisco nach der vorherigen Dressur bereits im Springen aufgab, schieden Sabrina Altenhain (RFV Fridericus Rex Valdorf) und Nadine Barasch (RFV von Bismarck-Exter) jeweils im Gelände aus. Der neuen Kreismeisterin Helen Kim Jolly erging es mit ihrem zweiten Pferd Biasino nicht besser.

Aus den Händen des Kreisreiterverbandsvorsitzenden Jobst-Hermann Schnasse erhielten die neuen Kreismeisterinnen ihre Schärpen im Beisein von Wertungsrichter Bernd Neumann.

»Wir haben den Parcours zuschauerfreundlicher gestaltet und setzen auf die Vielseitigkeit«, sagte Tanja Nolte, Pressesprecherin der RSG Dornberger Heide. Bei etwa 400 Starts habe es von Reitern und Zuschauern sehr positives Feedback gegeben. Dass in der von Kai Vogelsänger auf C’est Evie (RFV Cherusker Detmold) gewonnenen Vielseitigkeitsprüfung A**, die Bestandteil der Kreismeismeisterschaft und der ersten von zehn Turnierprüfungen an zwei Tagen war, ein Drittel der 21 Starter ausschied, konnte sie sich nicht so richtig erklären. »Am Wochenende vorher konnten die gemeldeten Teilnehmer zwei Tage lang mit unserer Trainerin Sabine Flörkemeier und unserem Sportwart Andreas Paulus trainieren. Der Parcours stand bereits und wir waren fast ausgebucht«, sagte Tanja Nolte.

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