Frauenfußball: Zweitligist Herforder SV braucht zur direkten Rettung wohl einen Punkt Relegation droht weiterhin

Herford (WB). Zwei Raffinessen des Trainers Ralf Lietz und das Vertrauen in die eigene Stärke waren bedeutende Faktoren, die dem Herforder SV den zweiten Sieg in Folge beschert haben. Gleichwohl bleibt zwei Spiele vor dem Saisonende der 2. Frauenfußball-Bundesliga auch das Szenario Relegation für den HSV präsent. Ein Punkt muss wohl noch her.

Von Philipp Bülter
Immer anspielbar: Herfords Kapitänin Lisa Lösch (rechts) hat wie in den Vorwochen auch gegen Union Berlin überzeugt.
Immer anspielbar: Herfords Kapitänin Lisa Lösch (rechts) hat wie in den Vorwochen auch gegen Union Berlin überzeugt. Foto: Philipp Bülter

Es war durchaus verständlich, dass sich Martin Eismann, Trainer von Union Berlin, nach dem Abpfiff über den Auftritt der Unparteiischen Anja Klimm echauffierte. »Für mich war das eine schlechte Schiedsrichterleistung. Trotzdem haben auch wir Fehler gemacht«, sagte Unions Coach.

Wie berichtet hätten die Gäste in der 23. Minute das 0:2 erzielen können, auch wenn Herfords Coach Ralf Lietz später anmerkte: »Die Schiedsrichterin hat in dieser Szene korrekt gehandelt, denn sie hatte schon Foulspiel gepfiffen. Auch wenn das für Union ärgerlich ist: Das Spiel war mit diesem Pfiff unterbrochen.« Als die Unparteiische später einen Freistoß für Union pfiff und den Ball dann zur Ausführung auf die Linie des Herforder Strafraums legte und damit hätte Elfmeter pfeifen müssen, ärgerten sich Eismann und Co. aber zurecht.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 9. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Herford-Bünde.

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