2. Frauenfußball-Bundesliga: HSV springt durch 4:1 gegen Union Berlin auf Nichtabstiegsplatz Direkte Rettung ist in greifbarer Nähe

Herford (WB). Die Mannschaft des Herforder SV hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie derzeit alles tut, um die 2. Frauenfußball-Bundesliga zu erhalten. Durch den 4:1 (2:1)-Heimerfolg gegen Union Berlin wendete der HSV nicht nur den direkten Sturz in die Regionalliga ab, sondern sprang sogar auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

Von Philipp Bülter
Vollen Einsatz lieferte Nina Neumann (rechts). Sie bereitete das 1:1 vor. Nach 31 Minuten war für Herfords Nummer 19 aber mit Kreislaufproblemen Schluss.
Vollen Einsatz lieferte Nina Neumann (rechts). Sie bereitete das 1:1 vor. Nach 31 Minuten war für Herfords Nummer 19 aber mit Kreislaufproblemen Schluss. Foto: Philipp Bülter

Dank der Schützenhilfe von Arminia Bielefeld, der Herfords direkten Konkurrenten SV Henstedt-Ulzburg unter den Augen von HSV-Coach Ralf Lietz mit 3:2 bezwang und auf den Relegationsrang schickte, bauten die Herforderinnen zwei Spieltage vor Saisonende drei Punkte Abstand zum Team aus dem Kreis Segeberg auf. Der HSV hat jetzt alle Trümpfe in der Hand. »Es ging um alles und das wussten wir. Wir haben super gekämpft und verdient gewonnen«, sagte Oliwia Wos.

Die Innenverteidigerin hatte im Gespann mit Friederike Schaaf großen Anteil daran, dass der Herforder SV erstmals in dieser so durchwachsenen Saison zwei Spiele in Folge gewann. Die zentrale Deckung sah nur beim ersten vernünftigen Angriff der Gäste, der zum 0:1 durch Dina Orschmann führte, nicht gut aus (15.). Ansonsten spielte der HSV defensiv überzeugend. »Unsere Innenverteidigung hat überragend agiert«, sagte Ralf Lietz.

Mehr lesen Sie am Montag, 8. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Herford-Bünde.

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