Fußball-Regionalliga: Rödinghausens Kapitän Sören Siek geht zuversichtlich in die neue Saison »In der Breite deutlich stärker«

Rödinghausen (WB). Es sind nur noch wenige Tage  bis zum Start der Fußball-Regionalliga. Am Freitag steht das Eröffnungsspiel zwischen RW Ahlen und Alemannia Aachen  an. Noch nicht einmal 24 Stunden später startet auch der SV Rödinghausen mit dem neuen und alten Kapitän Sören Siek. Über die zweite Spielzeit in der vierten Liga, das Team und seine persönlichen Ziele sprach Sportredakteur Gerrit Nolte mit dem 29-Jährigen.

Erneut führt Sören Siek (links) den SV Rödinghausen  in der am Samstag beginnenden Regionalligasaison als Kapitän an. In vier von fünf Spielzeiten am Wiehen hat er dieses Amt übernommen.
Erneut führt Sören Siek (links) den SV Rödinghausen in der am Samstag beginnenden Regionalligasaison als Kapitän an. In vier von fünf Spielzeiten am Wiehen hat er dieses Amt übernommen. Foto: Nolte

Herr Siek, Sie gehen in Ihre fünfte Saison beim SVR. Wie schätzen Sie das Team ein?
Sören Siek: Ich denke, dass wir  eine relativ gute Mannschaft zusammen haben. Im Vergleich zum Vorjahr sind wir in der Breite deutlich stärker aufgestellt, das muss man ganz klar so sagen. Zudem ist der Kader viel jünger geworden. Und man merkt allen Spielern an, dass sie  spielen wollen und Lust haben. Das bringt jeden Einzelnen weiter, da wir im Training richtig gefordert werden. Wir haben sogar noch ein, zwei Spieler, die wegen Verletzungen nicht bei 100 Prozent sind. Aber auch sie kommen immer näher ran. Es wird für unseren Trainer sehr schwer, jede Woche einen Kader von 18 Leuten pro Spiel zu bestimmen.  

Ist die Integration von neun Zugängen schwer gefallen?
Siek: Es passt insgesamt sehr gut in der Mannschaft. Wir haben alle Neuen gut integriert und haben uns schnell gefunden. Es ist auch kein Spieler dabei, der Stunk macht. Man muss abwarten, ob das nach ein paar Spielen auch noch der Fall ist, wenn der eine oder andere unzufrieden ist, weil er nicht spielt. Aber daran glaube ich nicht.

Geht es nach den Ergebnissen in der Vorbereitung, können sich die Zuschauer auf eine erfolgreiche Spielzeit freuen.
Siek: Die Vorbereitung war sehr gut. Wir hatten erst etwas Bedenken bei so vielen höherklassigen  Gegnern. Aber wir haben unser Potenzial gegen relativ gute Mannschaften gezeigt.  Man hat allerdings auch gesehen, dass man auch gegen einen Oberligisten wie  Lippstadt immer aufpassen muss. Da lagen wir plötzlich mit 0:2 zurück und sind in der zweiten Halbzeit nach einer Steigerung noch zum Ausgleich gekommen. Daher sollte man den Testspielen  nicht zu viel Bedeutung schenken, sonst  kann es schnell in die falsche Richtung laufen. Wir wissen aus der vergangenen Saison, wie schnell es nach unten gehen kann. Daher müssen wir immer alles geben. 80 Prozent reichen in dieser Liga nicht aus – auch nicht gegen Mannschaften, die hinter uns eingestuft werden.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Dienstagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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