SC Verl: Mikic und Diallo verletzten sich – Müller und Maier treffen auf ihren Ex-Klub Duo fällt gegen Alemannia Aachen aus

Verl (WB). Und schon wieder zwei weniger! Die Verletzungsmisere beim Fußball-Regionalligisten SC Verl reißt einfach nicht ab. Im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Traditionsklub Alemannia Aachen am Samstag (14 Uhr) fallen jetzt auch noch Daniel Mikic (Muskelfaserriss) und Cellou Diallo (Sprunggelenks-Blessur) aus. »Doch die Alternativen sind da. Das Personelle darf keine Ausrede sein«, nimmt Trainer Guerino Capretti seine Spieler in die Pflicht.

Von Christian Bröder
Während Jannik Schröder (links) in der Abwehr gesetzt ist, fällt Daniel Mikic für die Partie gegen Alemannia Aachen aus.
Während Jannik Schröder (links) in der Abwehr gesetzt ist, fällt Daniel Mikic für die Partie gegen Alemannia Aachen aus. Foto: Uwe Caspar

Ein Hoffnungsschimmer: Mit Kapitän Julian Schmidt und Abwehrkollege Julian Stöckner sind zwei erfahrene Leistungsträger seit anderthalb Wochen wieder im Mannschaftstraining. »Beide sind natürlich eine Option für die Startelf«, sagt Capretti. In der Verler Viererkette hält der 35-Jährige auf der Innenverteidiger-Position aktuell allerdings auch Jannik Schröder für unverzichtbar. So gilt es die Lücke neben ihm, für den im Auftaktspiel bei Viktoria Köln (0:1) vor einer Woche startenden Daniel Mikic, auszufüllen.

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Wir wollen genauso agieren wie gegen Viktoria Köln.

Guerino Capretti

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Sollten die Seinen eine ähnlich konzentrierte Leistung wie beim Titelfavoriten aus der Domstadt abrufen, sieht es Coach Capretti durchaus im Bereich des Machbaren, Zählbares einzufahren: »Das wird sicher schwer genug, aber wir wollen genauso agieren wie gegen Viktoria.«

Maier und Müller freuen sich aufs Wiedersehen mit dem Ex-Klub

Zwei seiner Spieler dürften besonders motiviert sein: Ein Wiedersehen mit dem Ex-Klub gibt es jedenfalls für Stürmer Viktor Maier (2015 bis 2016) und Mittelfeld-Ruhepol Bastian Müller (2014 bis 2016). Geht es nach ihrem Trainer, dürfte sie am Samstag gegen die Kaiserstädter, die sich bei der offiziellen Saisoneröffnung vor 9100 Zuschauern 1:1 von Mönchengladbach II getrennt haben, ein »schweres, zweikampfbetontes Spiel« erwarten.

SCV-Präsident Raimund Bertels hofft auf eine gute Kulisse (»1000 Zuschauer wären super, mit 700 wären wir zufrieden«), die Vorfreude aufs erste Heimspiel ist durch das personelle Pech jedoch leicht getrübt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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