Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen verliert bei Spitzenreiter LIT II 30:39 Viel zu früh aufgesteckt

Steinhagen  (guf). »Bei einem Sieg wären wir Tabellenerster gewesen, jetzt bist du am Ende des Spieltags wahrscheinlich Fünfter oder Sechster.« Nicht nur wegen dieser Konstellation, sondern vor allem aufgrund der Art und Weise war die Niederlage bei LIT Tribe Germania II für Torben Gottsleben frustrierend: Der Coach von Handball-Verbandsligist Spvg. Steinhagen hatte bei der 30:39 (13:19)-Pleite gegen den Spitzenreiter ein Déjá-vu-Erlebnis.

Einer der wenigen Lichtblicke: Kevin Kasper hat nach einer schweren Handverletzung sein Comeback gefeiert.
Einer der wenigen Lichtblicke: Kevin Kasper hat nach einer schweren Handverletzung sein Comeback gefeiert. Foto: Sören Voss

Nach den schweren Schlappen in Oberaden und Rödinghausen wollten es die Steinhagener auswärts gegen ein Spitzenteam endlich besser machen. Aber erneut hissten sie viel zu früh die weiße Fahne. »Der Start war recht gut, aber wir hatten in der Deckung bald große Probleme gegen LITs Spiel mit zwei breit aufgestellten Kreisläufern«, konstatierte Gottsleben. Die Taktik der Hausherren kam durchaus nicht überraschend, aber die Spvg. fing sich ohne den nötigen Biss viel zu viele einfache Tore der cleveren Gastgeber um Rechtsaußen Karsten Gerling und Kreisläufer Stefan Möhle. Als Knackpunkt erwiesen sich schon die fünf Gegentore in Serie vom 5:7 zum 5:12. »Wir hatten noch vor der Pause viele Chancen, das Ergebnis besser zu gestalten. Aber da gehen einfach zu früh die Köpfe runter«, kritisierte Gottsleben.

Spvg. Steinhagen: Brüggemeyer, Köhne (im Wechsel); Peperkorn, Lewanzik (1), Maiwald (3), Lünstroth (2), Vogel (3), Karnath, R. Kasper (6), Höner (1), Schulz (4/1), K. Kasper (1), Lindemann (5), Ansorge (4).

Tore für LIT II: Weber (10/3), K. Gerling, Möhle (je 7), Ransiek (5), Büsking (5/1), Eisele, Kruse (je 2), Grote.

Stationen: 4:3 (9.), 7:3, 7:5 (12.), 12:5 (19.), 16:9, 18:13, 19:13 – 26:17 (39.), 30:19 (44.), 33:21, 39:27, 39:30.

So geht’s weiter: Fr., 17. November, 20 Uhr TV Verl (A).

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