Handball-Oberliga: SF Loxten erkämpft 22:20 bei Gevelsberg/Silschede »Unglaublich wichtiger Sieg« in der Fremde

Versmold-Loxten  (guf). Endlich der erste Auswärtserfolg: SF Loxten hat mit 22:20 (10:8) bei HSG Gevelsberg/Silschede einen laut Trainer Thomay Lay »unglaublich wichtigen Sieg« erkämpft. Vor den zwei schweren OWL-Derbys gegen die Aufstiegsanwärter TuS Spenge und TSG AH-Bielefeld gleicht der Handball-Oberligist sein Punktekonto aus

Positive Akzente im Angriff und beide Siebenmeter verwandelt: Marlon Meyer hat zum ersten Loxtener Auswärtssieg dieser Saison einen wichtigen Beitrag geleistet.
Positive Akzente im Angriff und beide Siebenmeter verwandelt: Marlon Meyer hat zum ersten Loxtener Auswärtssieg dieser Saison einen wichtigen Beitrag geleistet. Foto: Sören Voss

»Es war jedem klar, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen. Das hatten wir auch in den Besprechungen deutlich gemacht.« Thomas Lay schickte seine Schützlinge mit einem klaren Plan ins Rennen. Wohl wissend, dass der Gegner nach seinem schweren Auftaktprogramm als Tabellenletzter die Punkte noch dringender brauchte.

Was sich daraus entwickelte, war »der erwartet harte Kampf« (so Lay). Die Loxtener kamen dank ihrer kompakten Defensive gut ins Spiel. Erneut bot Keeper Pascal Welge eine klasse Leistung, parierte rund die Hälfte der Würfe auf seinen Kasten, darunter drei Siebenmeter. Loxten führte 9:5 (23.). Doch in der mageren Trefferquote zeigte sich auch das einzige Manko: »Wir haben im Positionsspiel mit viel Dynamik klare Chancen herausgespielt. Das hat mir eigentlich gut gefallen. Aber wir haben einfach zu wenig Kapital daraus geschlagen«, sagte Thomas Lay. Auch HSG-Keeper Sebastian Olschinka parierte hervorragend, schon in den ersten 20 Minuten vergaben die Loxtener (Kalms 2, Steinkühler) drei Strafwürfe von der Siebenmetermarke.

Die mäßige Trefferausbeute trug dazu bei, dass Gevelsberg – mit der lautstarken Kulisse im Rücken – immer wieder zurückkam. Mehrfach setzten sich die Gäste im zweiten Durchgang auf drei Treffer Differenz ab, jedes Mal kämpfte sich die HSG erneut heran, konnte aber in der Schlussviertelstunde nicht mehr ausgleichen. Selbst als Max Schäper (wie auch Marlon Meyer und Paul Blankert mit vielen positiven Akzenten) zum 22:19 traf und nur noch 1:45 Minuten zu spielen waren, wackelte der Auswärtssieg. Denn nach dem 22:20 (noch 85 Sekunden auf der Uhr) handelten sich Timo Menger und Schäper Zeitstrafen ein. In Überzahl traf Gevelsberg einmal den Pfosten und bei einem Treffer stand der Linksaußen auf der Kreislinie. So half auch ein wenig Glück beim insgesamt verdienten Sieg.

HSG: Olschinka/Scholz; Still, Bekston (4), Lindemann, Wohlgemuth, Stippel (2), Kliche, Dudczak (1), Fleischhauer, Schrouven (6/2), Breuker (1), Rauhaus (6/1).

Loxten: Welge (1. bis 60.), Plum; Schäper (3), Menger (3), Stockmann, Blankert (2), Kalms (3/1), Harting, J. Patzelt, Weigel, N. Patzelt (4), Steinkühler (2), Meyer (5/2).

Zuschauer: gut 400. Zeitstrafen: 5:5.

Stationen: 2:1, 2:5 (10.), 5:7 (22.), 5:9, 7:9, 8:10 – 9:12, 12:12 (38.), 12:15 (41.), 16:17, 17:20 (51.), 19:20, 19:22 (59.).

So geht’s weiter: Sa., 18. November, 18 Uhr TuS Spenge (H).

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