Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen zu Gast in Nordhemmern Selbstbewusst zum Spitzenreiter

Steinhagen  (WB/guf). Wiederholung erwünscht: Am 30. Oktober 2016 hat die Spvg. Steinhagen mit 27:26 von LIT Tribe Germania II zwei Punkte entführt. Samstag steuert der Handball-Verbandsligist erneut die Sporthalle Nordhemmern an und die Gastgeber sind diesmal sogar ungeschlagen Tabellenführer (12:2 Punkte).

Beim Sieg im Vorjahr bester Spvg.-Werfer: Jan Phillip Lindemann hat gute Erinnerungen an Nordhemmern.
Beim Sieg im Vorjahr bester Spvg.-Werfer: Jan Phillip Lindemann hat gute Erinnerungen an Nordhemmern. Foto: Sören Voss

Eine Herkules-Aufgabe also für den Verfolger, der gleich aus mehreren Gründen hoch motiviert ins Rennen geht. »Unabhängig davon, ob unser Gegner Erster ist: Wenn wir uns oben festbeißen wollen, sollten wir dort punkten«, sagt Torben Gottsleben mit Blick auf das eigene Konto (10:4). Und der Spvg.-Coach ergänzt: »Wir haben in Auswärtsspielen gegen hoch eingeschätzte Mannschaften nach den Auftritten in Oberaden und Rödinghausen wirklich noch was gutzumachen.«

Die Steinhagener haben sich intensiv vorbereitet und freuen sich auf eine »reizvolle Aufgabe«: »Wir wollen dafür sorgen, dass es eine spannende Partie wird«, sagt Gottsleben. In einem Trainingsspiel gegen Landesliga-Spitzenreiter TV Isselhorst passte streckenweise schon wieder die Leistung und zweifellos auch das Ergebnis (33:26), Gottsleben sah aber noch zu viele Fehlpässe und technische Fehler: »Weil das nach einer gewissen Pause oft so ist, haben wir das Spiel bewusst so angesetzt.«

Jetzt soll die Mannschaft wieder auf höchstem Konzentrationslevel sein, um diesmal die Leistung vom Derbysieg gegen Harsewinkel nicht nur 53, sondern 60 Minuten auf die Platte zu bringen. Wenn das gelingt, dürfte der selbstbewusste Spitzenreiter zu gefährden sein. »LIT II hat den Vorteil einer sehr gut eingespielten Mannschaft mit etlichen erfahrenen Leuten«, weil Gottsleben. »Die machen wenige Fehler und greifen auch mal zu ungewöhnlichen Mitteln wie dem siebten Feldspieler im Angriff oder Manndeckung bei Überzahl.« In den zwei letzten Spielen vor der Ferienpause gab LIT II mit 26:26 in Harsewinkel und 28:28 (nach 25:22-Führung) beim TV Verl die ersten beiden Zähler ab, hat aber zu Hause eine weiße Weste. Auf Steinhagener Seite sind Christoph Lewanzik (umgeknickt) und Robin Kasper angeschlagen. Kevin Kasper ist auf seine lädierte Hand gefallen und muss wohl weiter pausieren.

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