Kreispokal: VfB Schloß Holte empfängt im Viertelfinale Westfalenligist Victoria Clarholz Einfach mal Fußball spielen

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Es geht rund beim VfB Schloß Holte. Der Landesligist muss im Viertelfinale des Kreispokals gegen Westfalenligist Victoria Clarholz ran. Freitag um 19 Uhr ist Anpfiff an der Oerlinghauser Straße.

Von Carina Teckentrup
Maximilian Ulrich (2. von links) wird im Pokalviertelfinale gegen Victoria Clarholz auf seinen Teamkollegen Ibrahim Kalemci (links) verzichten müssen. Das Foto zeigt die beiden VfB-Fußballer beim vergangenen Spiel gegen Rietberg.
Maximilian Ulrich (2. von links) wird im Pokalviertelfinale gegen Victoria Clarholz auf seinen Teamkollegen Ibrahim Kalemci (links) verzichten müssen. Das Foto zeigt die beiden VfB-Fußballer beim vergangenen Spiel gegen Rietberg. Foto: Pollmeier

Clarholz steht mit 15 Punkten auf Platz 14 der Tabelle und ist neben dem BSV Roxel und der SpVg Beckum abstiegsgefährdet. Das hält den VfB-Interimstrainer André Koslowski aber nicht davon ab, einen starken Gegner zu erwarten.

»Ich denke, die Favoritenrolle ist geklärt«, sagt er. »Wir müssen einiges bei Clarholz erwarten. Es ist spannend, sich mit so einer Mannschaft zu messen.«

Für eine Extraportion Motivation des VfB bei der Pokalpartie sorgt auch der Gegner im Falle eines Sieges: im Halbfinale wartet der FC Gütersloh, der seit der Saison 2012/2013 in der Oberliga Westfalen zu Hause ist. Koslowskis Devise lautet also: »Machen, dass wir weiterkommen.»

Dafür erwartet Koslowski eine »couragierte Leistung« seiner Mannschaft. »Wir schauen nicht auf den Gegner, sondern probieren unser Spiel durchzudrücken.« Der Trainer muss dabei immer noch auf viele Spieler verzichten. Ibrahim Kalemci, der mit Milaim Bobaj Koslowskis »Prunkstück im Mittelfeld« ist, fehlt privat bedingt. Kevin Kröger wird auch nicht gegen Clarholz dabei sein. Tomasz Szymura ist durch eine gelb-rote Karte, die er sich im Spiel gegen Viktoria Rietberg wegen Meckerns einfing, gesperrt.

»Wir können gegen Victoria Clarholz völlig befreit aufspielen. Für uns wäre heute sowieso ein regulärer Trainingstag. Da ist es schöner, wenn wir spielen können. Ich hoffe, dass es den Jungs Spaß macht. Wir haben keinen Grund, uns heute nicht auszupowern und können einfach mal Fußball spielen.«

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