Bezirksliga: SW Sende verliert zu Hause das Nachbarschaftsduell gegen den FC Kaunitz mit 1:2 Sender sehen nicht schwarz

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/cat). Der Bezirksligist SW Sende hat zu Hause gegen den Spitzenreiter FC Kaunitz mit 1:2 (0:1) verloren. Damit sind die Sender mit aktuell 11 Punkten wieder in die Abstiegszone gerutscht.

Clemens Siekmann (Mitte) verlor mit dem SW Sende gegen den FC Kaunitz mit 1:2.
Clemens Siekmann (Mitte) verlor mit dem SW Sende gegen den FC Kaunitz mit 1:2. Foto: Patrick Pollmeier

Das ist für SW-Trainer Jürgen Prüfer aber kein Grund schwarz zu sehen. »Insgesamt haben wir recht gut gespielt. Es hapert aber an einzelnen Situationen. Bis zum ersten Gegentor in der 24. Minute hatten wir 3:0-Ecken für uns. Dann können wir die erste Ecke für Kaunitz nicht verteidigen und der Ball landet sofort im Netz«, beschreibt Prüfer die Aktion, die zum Halbzeitstand von 0:1 führt.

Ab der 81. musste der eh schon personalgebeutelte Prüfer dann noch auf Marius Brummel verzichten, der nach einer gelben Karte für Meckern noch eine Karte für ein Foulspiel sah. Sechs Minuten später fiel das 0:2 für die Gäste durch einen Konter. »Da kann man nicht mehr viel ändern«, sagt Prüfer.

Torben Brandy, der sein Startelf-Comeback feierte, legte noch in der 90. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer nach, konnte aber die Niederlage nicht mehr abwenden.

»Spitzenreiter Kaunitz ist sicherlich nicht der Maßstab, aber die Partie ist ein Spiegelbild der anderen Spiele. Wir müssen uns defensiv weiter verbessern, um solche Situationen wie zum 0:1 verteidigen zu können. Offensiv müssen wir mehr Wucht entwickeln«, fordert Prüfer. »Einfach weitermachen und an Fehlern arbeiten. Die Mannschaft hat heute gut gearbeitet, es war vieles positiv. Wir sind durchaus in der Lage, gegen den Tabellenersten ein offenes Spiel zu liefern. Leider hat uns eine einzige Situation in Rückstand gebracht.«

Die kommende Woche ist für die Sender aufgrund des Totensonntags spielfrei. »Das kommt uns und unserer langen Liste an Verletzten entgegen. So haben wir Zeit zur Regeneration», sagt der Fußballlehrer.

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