Landesliga: VfB Schloß Holte verliert mit 1:2 gegen Rietberg Seriensieg nicht geglückt

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte hat das vorletzte Meisterschaftsspiel vor der Winterpause verloren. Gegen Viktoria Rietberg unterlag der Landesligist mit 1:2 (0:2). Tomasz Szymura traf für den Gastgeber.

Von Carina Teckentrup
Tomasz Szymura (rechts) traf acht Minuten nach seiner Einwechslung und kassierte zum Schluss noch eine rote Karte. Das Projekt Seriensieg ist gegen den aktuellen Tabellenachten nicht geglückt. Rietberg gewann 1:2.
Tomasz Szymura (rechts) traf acht Minuten nach seiner Einwechslung und kassierte zum Schluss noch eine rote Karte. Das Projekt Seriensieg ist gegen den aktuellen Tabellenachten nicht geglückt. Rietberg gewann 1:2. Foto: Patrick Pollmeier

»Wir hatten noch zwei bis drei gute Gelegenheiten für den Anschlusstreffer, aber wir müssen in diese Niederlage einwilligen«, sagt VfB Trainer André Koslowski. Dabei hatte der Coach eigentlich die 17-Punkte-Marke knacken und damit ein zweites Spiel in Folge gewinnen wollen. »Das hat leider nicht geklappt. Wir haben den Sieg leichtsinnig hergegeben.«

Koslowski schiebt die Niederlage aber nicht auf diese – wenn auch widrigen – Umstände. »Wir haben zu wenig gemacht und hätten mehr Druck ausüben müssen. Wir sind mit wenig Griff im Spiel gewesen.« So kassierten die Holter in der ersten Hälfte zwei Gegentore. »Wir haben zwei Mal im Abwehrbereich gepennt«, sagt der VfB-Interimstrainer. In der 27. und 35. Minute musste VfB-Keeper Marcel Rogalla hinter sich greifen.

Die Chance für den Anschlusstreffer kurz nach dem 0:2 ließ der VfB verstreichen. Nachdem Maximilian Ulrich umgerannt wurde, verschießt Henrik Bredenbals den gegebenen Foulelfmeter. »Da kommt dann alles zusammen. Die Jungs haben aber einen großen Vorteil. Sie geben sich nicht auf«, sagt Koslowski und zollt seiner Mannschaft trotz der Niederlage Respekt.

Mit der Einwechslung von Szymura in der 50. Minute bewies der Trainer den richtigen Riecher. Der Angreifer spielte sich nur acht Minuten später im gegnerischen Sechzehner frei und schoss den Ball zum 1:2-Endstand in das lange Eck. »Wir sind nicht gut in das Spiel gekommen und konnten es letzten Endes auch nicht final lösen«, so Koslowski über die Partie gegen den aktuellen Tabellenachten.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.