Laufsport: Dirk Petersilie belegt bei Ultra-Marathon in der Sahara Platz 5 Alles kann, nichts muss

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Dirk Petersilie würde es wieder tun: Der Extremsportler aus Schloß Holte-Stukenbrock absolvierte am vergangenen Sonntag einen Ultra-Marathon über 53 Kilometer in der marokkanischen Wüste und belegte sogar den fünften Platz.

Von Carina Teckentrup
Auf lange Sicht nichts los: Der Schloß Holte-Stukenbrocker Dirk Petersilie erlebte mit dem Ultra-Marathon in der afrikanischen Wüste etwas besonderes. »Das ist nicht vergleichbar mit dem, was ich an europäischen Läufen kenne.«
Auf lange Sicht nichts los: Der Schloß Holte-Stukenbrocker Dirk Petersilie erlebte mit dem Ultra-Marathon in der afrikanischen Wüste etwas besonderes. »Das ist nicht vergleichbar mit dem, was ich an europäischen Läufen kenne.«

Wer jetzt denkt, der 49-Jährige hätte übermäßige Hitze-Strapazen bis hin zum Rande eines Kreislaufkollapses hinter sich, der irrt. Petersilie ist durchtrainiert und bewältigte den 53 Kilometer langen Lauf durch die Sahara ohne Probleme. »Das ist genau mein Wetter«, berichtete er im Vorfeld des Sportereignisses, und so lief er den Ultra-Marathon rund um die Stadt Zagora locker zu Ende.

Start wurde verschoben

»Ich habe 6:25 Stunden für die Strecke gebraucht«, sagt Petersilie, der am vergangenen Mittwoch mit insgesamt acht Stunden Verspätung wieder zu Hause ankam. Ganz nach Plan verlief auch das eigentliche Rennen nicht. »Der Start hat sich zeitlich und auch örtlich erst einmal verschoben. Es ging zwei Stunden später los, als ich dachte. Und dann auch nicht vor unserem Hotel, sondern etwa drei Kilometer entfernt.« Das bekam der Schloß Holte-Stukenbrocker nur mit, weil ihn ein englisches Pärchen ansprach und fragte, ob sie ihn mit dem Auto mitnehmen sollten. »Da habe ich mich im ersten Augenblick gewundert.«

Als es dann bei strahlendem Sonnenschein und etwa 29 Grad los ging, waren auch die Streckenposten etwas planlos und führten die Läufer mit falschen Zielangaben in die Irre. »Es wurde zunächst gesagt, es wären noch acht Kilometer bis in das Ziel. Daraufhin habe ich meine Mitläuferin verlassen und noch einmal Gas gemacht. Beim nächsten Streckenposten waren es plötzlich noch fünfzehn Kilometer. Ich habe dann auf meine Mitläuferin gewartet und wir sind einfach locker zu Ende gelaufen«, berichtet Petersilie. »Zudem haben wir auch kurz den falschen Weg eingeschlagen, aber nach einem zufälligen Treffen mit dem Organisator, der uns in die richtige Richtung schickte, sind wir wieder umgedreht. Ich habe mich gefreut, dass ich doch noch über den Berg laufen durfte.«

Der Berg war etwa 500 Meter hoch und zusammen mit dem Start, der auf 1000 Meter Höhe lag, »kam man doch spürbar der Sonne recht nah.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag, 17. November, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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