Landesliga: VfB Schloß Holte gewinnt 4:1 gegen SC Verl II Licht am Ende des Tunnels

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte hat sich kurz vor der Winterpause aus dem Tabellenkeller gekämpft. Der Landesligist sieht mit dem 4:1 (3:0) gegen den SC Verl II nun schließlich Licht am Ende des Tunnels.

Von Carina Teckentrup
Maximilian Ulrich (rechts) setzte sich gegen seine Gegenspieler durch und konnte »ein wunderbares Tor«, wie Trainer André Koslowski findet, für sich verbuchen. Für den VfB war es der zweite Auswärtssieg dieser Saison.
Maximilian Ulrich (rechts) setzte sich gegen seine Gegenspieler durch und konnte »ein wunderbares Tor«, wie Trainer André Koslowski findet, für sich verbuchen. Für den VfB war es der zweite Auswärtssieg dieser Saison. Foto: Patrick Pollmeier

»Die Mannschaft hat sich endlich selbst belohnt«, freut sich VfB-Trainer André Koslowski nach dem Spiel gegen den Tabellenelften aus Verl. »Wir wollten drei Punkte und die haben wir auch mit nach Hause genommen.« Dabei war die erste Halbzeit »der Schlüssel zum Sieg«.

Lakämper legt das 1:0 für die Gäste vor

Mit einem »schön rausgespielten« frühen Tor in der 11. Minute beginnt die Punktejagd der Holter Löwen. Maximilian Ulrich flankte in den Verler Torraum, Henrik Bredenbals setzte an den Pfosten, von wo der Ball zurück in das Zentrum ging. Dort stand Lakämper bereit und schoss das 1:0 für die Gäste.

Bredenbals war es dann auch, der eine Viertelstunde später den Ball in das lange Eck des gegnerischen Tores setzte und das 2:0 in der 26. Minute vollendete.

Nur vier Minuten später ballerte sich Ulrich ins Glück. Nach einer Vorlage von Kevin Klippenstein setzte sein Teamkollege den Ball aus etwa 14 Metern »wunderbar ins Tor«, schwärmt Koslowski über den Treffer in der 30. Minute und den 3:0-Pausenstand.

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Das frühe Gegentor in der zweiten Halbzeit nach einem Einwurf war ein bisschen unglücklich.

André Koslowski

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»Das frühe Gegentor in der zweiten Halbzeit nach einem Einwurf war ein bisschen unglücklich. Das ist eine psychologische Geschichte, die Jungs haben aber ihre Chancen weiter genutzt und sich die Führung nicht wieder nehmen lassen«, sagt Interims-Trainer Koslowski zum 3:1 in der 50. Minute. Gianluca Marzullo, der zum Kader für die Verler Regionalliga-Mannschaft gehört, traf den Kasten von VfB-Torwart Marcel Rogalla. Das sollte aber das einzige Mal bleiben, dass der Keeper hinter sich ins Netz greifen musste.

Stattdessen ging der Ball kurz vor Schluss in der 81. Minute noch einmal in das Verler Tor. Lakämper setzte nach einem tiefen Pass durch Ibrahim Kalemci zu seinem zweiten Treffer des Tages an. Der Ball zum 4:1-Endstand traf das kurze Eck.

In erster Halbzeit mehr Druck gemacht

»Wir haben heute schönen Kombinationsfußball und eine gute Defensive gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir stabil gestanden. Durch die laufintensive erste Halbzeit haben wir aber nicht mehr so viel Druck auf die Verler gemacht«, resümiert Koslowski, der nur noch bis zur Winterpause den Trainerposten übernehmen möchte. »Das ist natürlich nun der Maßstab für die nächsten Spiele«, fordert der VfB-Coach.

Mit Viktoria Rietberg wartet in der nächsten Woche wieder ein Verein aus dem Tabellenmittelfeld auf den VfB. Mit 14 Punkten stehen die Holter nun auf Tabellenrang 13.

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