Landesliga: VfB Schloß Holte spielt bei RW Maaslingen auf Der Zweikampf im Kasten

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Es geht wieder los: 77 Tage nach dem Saisonende rollt der Ball wieder in der Landesliga. Der VfB Schloß Holte ist zum Auftakt bei RW Maaslingen zu Gast. Was sagt VfB-Trainer Mario Lüke über das erste Pflichtspiel der Saison, die Etablierung der Neuzugänge und die Torwart-Frage?

Von Hendrik Fahrenwald
Anthony Boateng (Mitte) ist einer der Neuzugänge des VfB Schloß Holte. Der Offensivspieler ist in der vergangenen Woche aus dem Urlaub zurückgekehrt und hat damit, wie einige seiner Teamkollegen, einen Teil der Vorbereitung verpasst.
Anthony Boateng (Mitte) ist einer der Neuzugänge des VfB Schloß Holte. Der Offensivspieler ist in der vergangenen Woche aus dem Urlaub zurückgekehrt und hat damit, wie einige seiner Teamkollegen, einen Teil der Vorbereitung verpasst. Foto: Hendrik Fahrenwald

Der Ablauf der Vorbereitung: »Die Vorbereitung lief mäßig. Wir haben bis auf das 0:1 gegen Sende ergebnistechnisch recht ordentliche Ergebnisse abgeliefert, vor allem in den vergangenen drei Partien. Aber ich konnte die Vorbereitung nicht so hundertprozentig gestalten, wie ich es wollte, weil wir nicht immer die volle Spielerstärke hatten. Klar hätte ich gerne den einen und anderen Spieler öfters gesehen, doch das ist keine Kritik an die Mannschaft. Damit muss jeder Trainer, aufgrund von Verletzungen der Spieler und der Urlaubszeit, leben. Unser Hauptaugenmerk, den Spielaufbau und das Pressing-Verhalten zu verbessern, lässt sich ohnehin nicht in fünf Wochen Vorbereitung abhandeln.«

»Wichtig sind die drei Punkte«

Die Neuzugänge: »Alle Neuen brauchen noch Zeit, weil bis auf unseren Torwart Feim Statovci bisher keiner auf einem so hohen Niveau gespielt hat. Sie haben sich noch nicht zu unverzichtbaren Stammspielern etabliert, wir werden ihnen aber die Chance dazu geben. Wenn man es so macht, wie wir, und nicht die großen Summen in Spieler investiert, dann braucht man Geduld.«

Der erste Gegner, RW Maaslingen: »Sie haben seit Jahren eine gute Truppe und haben sich im Sommer noch einmal verstärkt. Von Maaslingen kennt man kaum Gebolze, weil sie viel spielerisch lösen. In erster Linie haben sie Qualität in der Offensive, wenn sie zu viel Platz bekommen, können sie sehr gefährlich werden. Aufgrund dieser Stärken habe ich mich gewundert, dass sie in der vergangenen Saison zeitweise in den Abstiegsstrudel hineingeraten sind.«

Der Hexenkessel von Maaslingen: »Dort wird ordentlich was los sein. Es kommen immer viele Besucher, damit ist es in Maaslingen ähnlich wie bei uns.«

Die Wiederholung des 7:0-Auftaktsiegs der vergangenen Saison: »Das ist natürlich eine Wunschvorstellung. Wir hatten gegen Kaunitz einen goldenen Tag erwischt. Vom Prinzip her standen wir damals vor einem ähnlichen Spiel, wie jetzt am Sonntag. Mir reicht aber auch ein knapper und entschlossener Sieg. Wichtig sind die drei Punkte, und dafür brennen die Jungs, die auf dem Platz stehen, bis in die Haarspitzen.«

Die Liste der Ausfälle ist lang

Das eigene Personal: »Mit Milaim Bobaj, Ibrahim Kalemci, Björn Pähler, Sebastian Penner, Feim Statovci, Henrik Bredenbals, und Zurkani Ajredini ist die Liste der Ausfälle lang. Benjamin Nagel und Tobias Rutowicz stehen wahrscheinlich angeschlagen im Kader. Zudem befinden wir uns noch in Verhandlungen mit den Ex-Vereinen von Kevin Krzemien, Julius Stückemann und Serdar Öksüz. Es ist noch nicht klar, ob wir sie bis zum Sonntag freibekommen. Dennoch haben wir 16 Spieler und gehen nicht mit einer Notelf in die Partie.

Die Torwart-Frage: »Weil Feim Statovci noch im Urlaub ist, muss er sich danach erst einmal ran arbeiten im Gegensatz zu Nils Leistner und Marcel Rogalla. Es ist also derzeit ein Zweikampf, und die endgültige Entscheidung werde ich erst am Spieltag treffen. Wer spielt und keinen Grund gibt, ihn zu ersetzen, der steht auch in den kommenden Spielen im Tor. Allerdings gibt es auf der Position keine Festsetzung für die gesamte Hinserie.

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