Kreisliga A: Sende vor dem Aufstieg – Bus fährt Fans nach Langenberg Der Traum soll wahr werden

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Es ist angerichtet: Zum Aufstieg in die Bezirksliga fehlt SW Sende nur noch ein Sieg. Dieser soll am Sonntag gegen GW Langenberg geholt werden. Dann würde der Spitzenreiter das Fernduell gegen den zwei Punkte zurückliegenden Verfolger Aramäer Gütersloh gewinnen, unabhängig davon, wie der Konkurrent spielt.

Von Hendrik Fahrenwald
Florian Krieg (links) von SW Sende umarmt Clemens Siekmann. Der Mittelfeldspieler ist Ur-Sender und spielt schon seit zwölf Jahren für seinen Verein. Auf dem Platz legt er das schwarz-weiße Jersey nur zum Feiern ab.
Florian Krieg (links) von SW Sende umarmt Clemens Siekmann. Der Mittelfeldspieler ist Ur-Sender und spielt schon seit zwölf Jahren für seinen Verein. Auf dem Platz legt er das schwarz-weiße Jersey nur zum Feiern ab. Foto: Hendrik Fahrenwald

Jetzt gilt es für Sende. »Wir wissen, was wir zu tun haben«, sagt SW-Trainer Jürgen Prüfer. Drei Punkte sind Pflicht. Denn bleibt der Sieg aus, brauchen die Sender keinen Taschenrechner rauszuholen. »Aramäer hat vorgesorgt«, sagt Prüfer. Der ärgste Verfolger hat den Rückstand in den vergangenen Wochen nicht nur auf zwei Punkte verkleinert, sondern hat auch ein um neun Treffer besseres Torverhältnis vorzuweisen.

Verliert Schwarz-Weiß und punktet der letztjährige Bezirksligist, dann platzt der Traum vom Aufstieg. Doch damit will sich kein Sender beschäftigen, schließlich hat der Tabellenzweite den Spitzenreiter noch einmal zur Höchstform getrieben. »Wir sind auch unter Druck zu besonderen Leistungen fähig«, sagt Prüfer. Eine solche wird vonnöten sein.

Zusammengerechnet mit dem Hinspiel gewannen die Langenberger die vergangenen vier direkten Duelle gegen Sende. Die Aramäer hingegen haben mit dem TuS Friedrichsdorf, der am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt perfekt gemacht hat, vermutlich das leichtere Los gezogen.

»In Langenberg ist es immer sehr hart«, sagt SW-Spieler Clemens Siekmann. »Aber wir haben es in der eigenen Hand, unseren Traum zu erfüllen.« Ein Traum, den die Sender schon lange haben. Denn die letzte Bezirksliga-Zeit liegt fast ein halbes Jahrhundert zurück. »Das letzte Mal haben wir vor 46 Jahren so hoch gespielt«, sagt SW-Vorsitzender Lars Pankoke. Damit möglichst viele das anstehende historische Ereignis hautnah miterleben können, setzt der Verein einen Bus ein. Die Abfahrt ist am Sonntag um 13.30 Uhr vom Vereinsgelände.

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