Bezirksliga: FC Stukenbrock verliert 2:3 gegen TBV Lemgo Erst im Glück – dann im Pech

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der FC Stukenbrock unterliegt zu Hause mit 2:3 (1:1) dem abstiegsbedrohten TBV Lemgo und hat nun nur noch eine Chance auf seinen ersten Heimsieg.

Von Hendrik Fahrenwald
Thomas Rempel (rechts) vom FC Stukenbrock spielt den Ball vor seinem Gegenspieler vom TBV Lemgo. Nach einem glücklichen 1:1-Pausenstand, glich der FCS auch im zweiten Durchgang zeitweise aus. Einen Punkt nahm das Team nicht mit.
Thomas Rempel (rechts) vom FC Stukenbrock spielt den Ball vor seinem Gegenspieler vom TBV Lemgo. Nach einem glücklichen 1:1-Pausenstand, glich der FCS auch im zweiten Durchgang zeitweise aus. Einen Punkt nahm das Team nicht mit. Foto: Hendrik Fahrenwald

Typisch Stukenbrock. Da war der FCS mal in der Anfangsphase im Glück, aber das Team von Trainer Artur Olenberg nutzte es nicht gänzlich aus. Trotz zahlreicher Chancen der Lemgoer gingen die Gastgeber nicht in Rückstand, sondern stattdessen sogar selbst in Führung. Nach einem Zuspiel von Lennart Hölzler netzte Kevin Komorowsky zum überraschenden 1:0 nach 15 Minuten ein.

Führung hält nur zwei Minuten

Doch die Führung hielt nur zwei Minuten. Dann tankte sich Lemgoer Ayhan Karadan durch den Stukenbrocker Strafraum und traf zum 1:1-Ausgleich. Auch wenn sich der FCS nicht über einen Treffer in der ersten Halbzeit, aufgrund des großen TBV-Übergewichts, beschweren hätte dürfen, ließen sich die Stukenbrocker doch zu fahrlässig ihren Vorsprung wieder zunichtemachen. Dennoch empfang Olenberg den 1:1-Pausenstand »mehr als positiv.«

Das Rezept für die zumindest auf dem Ergebnisbogen ausgeglichene erste Hälfte machte der Stukenbrocker Trainer an zwei Zutaten fest. »Wir hatten Glück und Hendrik Gerdtommarkotten.« Letzterer hielt im Tor alles, was es für ihn zu halten gab.

Gute Schlussmänner

Sein Gegenüber im Lemgoer Kasten machte es ihm gleich und brachte den FCS nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff zur Verzweiflung. Einen Freistoß spitzelte ein Stukenbrocker Fuß auf das TBV-Tor, indes lenkte Schlussmann Heiko Langer noch in letzter Sekunde den Ball an die Latte, und auch der anschließende Kopfball wollte nicht über die Linie. »Jetzt hatten wir auch noch Pech«, sagt Olenberg. Denn im fast direkten Gegenzug stellten die Lemgoer ihren alten Vorsprung wieder her und trafen zum 1:2.

Stukenbrock gab sich jedoch nicht auf. »Wir waren präsenter als noch im ersten Durchgang und konnten das Spiel offener gestalten«, sagt Olenberg. Einen »offenen Schlagabtausch« erlebte er, nachdem Alex Kesner seinen Teamkollegen Maximilian Schnurpfeil per Flanke bediente und dieser zum 2:2 köpfte. Gar die Führung verpasste Komorowsky, als er wenig später knapp übers Tor traf. Der Punkt blieb den Stukenbrockern allerdings nicht. In der 82. Minute setzte Lemgo mit dem 3:2 nach einer von vielen gefährlichen Ecken den Schlusspunkt.

FC Stukenbrock: Gerdtommarkotten - Walter, Presto, Antpöhler, Rempel (82. Finke) - Kesner, Palsmeyer, Hölzler (46. Ajdini), Rogalsky (65. Trampe), Schnurpfeil - Komorowsky.

Tore: 1:0 Kevin Komorowsky (15.), 1:1 Ayhan Karadan (17.), 1:2/1:3 Patrick Günther (48./82.), 2:2 Maximilian Schnurpfeil (72.).

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