Bezirksliga: FCS kann Lemgo gefährlich werden Immer noch auf der Jagd

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/hf). Für Artur Olenberg heißt es, langsam Abschied nehmen von seinem FC Stukenbrock. Gegen den abstiegsbedrohten TBV Lemgo steht der Trainer vor seinem vorletzten Heimspiel in der Bezirksliga. Der Wunsch eines Heimsieges blieb ihm aber bisher verwehrt.

David Palsmeyer (rechts) vom FC Stukenbrock empfängt mit seinem Team am Sonntag den Aufsteiger Lemgo.
David Palsmeyer (rechts) vom FC Stukenbrock empfängt mit seinem Team am Sonntag den Aufsteiger Lemgo. Foto: Hendrik Fahrenwald

Die Zeit läuft ab. Am Dienstag verriet der scheidende Olenberg seinem Team, dass für ihn am 20. Juni »komplett Feierabend« ist. Zuvor gilt es allerdings in der Meisterschaft noch einmal alle Kraftreserven zu mobilisieren, auch wenn die Saison schon geschlaucht hat, so Olenberg.

Abgeschlagen auf dem letzten Platz

Zwar ist der FCS abgeschlagen auf dem letzten Platz der Liga, doch zumindest zwei der noch vier anstehenden Partien werden es in sich haben. Denn die abstiegsbedrohten Teams aus Lemgo und Werther planen gegen Stukenbrock wichtige Punkte ein, und die will Olenberg nicht hergeben. »Bevor die Felle verteilt werden, muss das Tier erst mal erlegt werden«, mahnt Olenberg.

Vor allem dem Aufsteiger TBV Lemgo will der FC Stukenbrock nicht einfach so aus dem Abstiegsrennen entlassen. »Sie rechnen sich mit einem Sieg bei uns schon aus dem Abstiegskampf heraus, das wollen wir natürlich verhindern«, sagt Olenberg. Dabei muss der Stukenbrocker Trainer allerdings auf seine beiden Abwehrstützen Stefan Friesen und Julian Lüke verzichten und die Viererkette umbauen.

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