Landesliga: VfB Schloß Holte siegt 3:1 gegen RW Mastholte Mit wenig Spielwitz zum Sieg

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Mit einem 3:1-Erfolg hat der VfB Schloß Holte das abstiegsbedrohte Team von RW Mastholte zu Hause abgefertigt. RW spielte die letzten zehn Minuten der Partie nur zu neunt und unterlag erstmals in der Landesliga gegen den VfB.

Von Hendrik Fahrenwald
2:0-Torschütze Maximilian Ulrich (rechts) vom VfB Schloß Holte vor seinem Mastholter Gegenspieler. Mit 3:1 gewannen die Holter. Damit sind sie in diesem Jahr in der Landesliga noch ungeschlagen und gewinnen zum zweiten Mal in Folge.
2:0-Torschütze Maximilian Ulrich (rechts) vom VfB Schloß Holte vor seinem Mastholter Gegenspieler. Mit 3:1 gewannen die Holter. Damit sind sie in diesem Jahr in der Landesliga noch ungeschlagen und gewinnen zum zweiten Mal in Folge. Foto: Hendrik Fahrenwald

Personell verändert ließ VfB-Trainer Mario Lüke seine Mannschaft im Vergleich zum vergangenen Sieg auflaufen. Im Tor feierte Nils Leistner, dem Stammkeeper Marcel Rogalla den Vortritt ließ, sein Saisondebüt und atmete nach acht Minuten auf.

Ein Schuss von Mastholtes Hendrik Eickel, der im Eins-gegen-Eins gegen Leistner abzog, ging über den Holter Schlussmann und die Latte des VfB-Tores hinweg. Die nicht genutzte Chance durch das fahrlässige Offensivverhalten rächte sich nur drei Minuten später, weil RW auch im Defensivverhalten gravierende Fehler machte.

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Das hat mir ganz gut gefallen.

VfB-Trainer Mario Lüke

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So konnte sich VfB-Verteidiger Kevin Kröger unbedrängt in den Mastholter Strafraum begeben und auf Teamkollege Milaim Bobaj abspielen, der mit ebenso vielen Freiheiten die Möglichkeit bekam, aus 14 Metern den Abschluss zu suchen. Sein geschlenzter Schuss traf platziert den Innenpfosten und überschritt die Torlinie zum 1:0 (12.). »Das hat mir ganz gut gefallen«, sagt VfB-Trainer Lüke.

Lehreinheit in Sachen Effektivität

Nach der Lehreinheit in Sachen Effektivität konnten sich die Gäste wenig später auch ein Beispiel an der Cleverness der Holter nehmen. Eben da, wo zuvor Kröger in den Mastholter Strafraum gezogen war, suchte nun Kevin Klippenstein sein Glück. Dem Außenspieler stellte sich allerdings RW-Abwehrspieler Andre Schledde in den Weg und verursachte so einen Elfmeter für den VfB. Bei diesem schickte Maximilian Ulrich den Mastholter Schlussmann Kevin Kaupmann, der zuvor wegen einer Beschwerde Gelb sah, in die falsche Ecke und traf zur 2:0-Halbzeitführung. »Ich glaube nicht, dass es ein Elfer war«, sagt Lüke, der sich allerdings nicht über die komfortable Führung beschwerte.

Im zweiten Durchgang allerdings hatte der Holter Trainer einiges zu beanstanden. »Die zweite Hälfte war nicht gut.« Den Holtern fehlte es an Zielstrebigkeit und Spielwitz. »Ich hatte gehofft, dass wir mehr Fußball spielen«, sagt Lüke. Doch weder spielerisch noch vor dem Tor ging für den VfB viel zusammen. Dabei spielten die Gastgeber nach einer Gelb-Roten Karte Mastholtes ab der 68. Minute sogar in Überzahl.

Im Angriff verheddert

Zehn Minuten später war RW jedoch plötzlich im Spiel: Kröger foulte im eigenen Strafraum. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Marvin Salzmann sicher. Doch die Mastholter Aufbruchstimmung hielt nur drei Minuten.

RW-Keeper Kaupmann beschwerte sich erneut über eine Verwarnung eines Teamkollegen und sah Gelb-Rot (81.). Die gewachsene Überzahl wusste der VfB zunächst nicht zu nutzen. »Wir haben uns immer wieder im Angriff verheddert«, sagt Lüke. Nur Kevin Klippenstein, der auf den eingewechselten Henrik Bredenbals ablegte, machte es besser und bereitete so den 3:1-Enstand vor.

VfB: Leistner - Weigmann, Kröger, Rutowicz, Hofmann - Bobaj, Kompodietas (65. Bredenbals), Klippenstein, Kalemci, Ulrich (88. Baehr) - Sözer (81. Lakämper).

Tore: 1:0 Milaim Bobaj (12.), 2:0 Maximilian Ulrich (25.), 2:1 Marvin Salzmann (78.), 3:1 Henrik Bredenbals (90.+3).

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