Pokalspiele: FC Stukenbrock unterliegt 1:3 – VfB Schloß Holte nach 2:1-Sieg weiter Stukenbrock: Raus in der ersten Runde

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Ohne in der Vorbereitung auch nur ein Spiel verloren zu haben ist Bezirksligist FC Stukenbrock zur Kreispokal-Partie gegen TuRa Elsen angetreten. Trotz breiter Brust verliert das Team von Trainer Julian Hesse völlig überraschend gegen den A-Ligisten. Landesligist VfB Schloß Holte erreicht mit einem souveränen 2:1-Sieg gegen den FC Arpe-Wormbach die zweite Runde des Westfalen-Pokals.

Von Hendrik Fahrenwald und Felix Bröker
In der 84. Minute trifft Andre Wagner zum zwischenzeitlichen 2:0 für den VfB Schloß Holte. Doch die Zwei-Tore-Führung bringen die Holter nicht ins Ziel. In der letzten Spielminute verkürzt der FC auf 1:2. Für den VfB hat es trotzdem gereicht.
In der 84. Minute trifft Andre Wagner zum zwischenzeitlichen 2:0 für den VfB Schloß Holte. Doch die Zwei-Tore-Führung bringen die Holter nicht ins Ziel. In der letzten Spielminute verkürzt der FC auf 1:2. Für den VfB hat es trotzdem gereicht. Foto: Patrick Pollmeier

FC Arpe-Wormbach – VfB Schloß Holte 1:2 (1:0). »Ich sitze zufrieden mit einem Bier in der Hand und einem Sieg in der Tasche im Bus«, fasst VfB-Trainer Mario Lüke die »Pokal-Reise« zum Bezirksligist FC Arpe-Wormbach zusammen. Das hat er sich verdient. Denn vor Antritt der fast zweistündigen Heimfahrt hat der Fußball-Landesligist einen souveränen 2:1 (1:0)-Sieg in der 1. Runde des Fußball-Westfalenpokals geholt.

Wenngleich auch der Gegner einige Möglichkeiten hatte. »Einige Male hat uns Marcel Rogalla schon gerettet«, lobt er den VfB-Keeper, der nach verletzungsbedingter Pause nun wieder die Torwarthandschuhe übergestreift hat. Rogalla hatte sich im September vergangenen Jahres schwer an der Schulter verletzt und beim gestrigen Pflichtspiel seine Rückkehr gefeiert.

»Das freut uns alle besonders«, so der Coach. So setzt sich der Schlussmann mit Aktionen in der 25., 42. und besonders eindrucksvoll schon in der 19. Minute in Szene: Nach einem gegnerischen Angriff über die rechte Seite kommt einer der Wormbacher aus acht Metern zum Schuss – Rogalla entschärft die prekäre Situation mit einem Hechtsprung.

In der 38. Spielminute geht der VfB in Führung. Kevin Matzmohr verwandelt eine Flanke von Marvin Correira zum 1:0. »Den hat er zwar nicht richtig getroffen, aber Hauptsache drin«, kommentiert Lüke.

In der zweiten Hälfte geraten die Holter in Unterzahl: Correira sieht die Ampelkarte (absichtliches Handspiel). »Das war natürlich sehr ärgerlich«, meint sein Trainer. Trotzdem erspielen sich die Gäste Chancen: Andre Wagner kommt in der 76. Minute zum Schuss, trifft jedoch nur den Keeper des Gastgebers. Zehn Minuten später belohnt er sich jedoch noch. Nach einer Vorlage von Robin Hofmann umkurvt er den Schlussmann und drückt das Leder in die Maschen.

Kurz vor Schluss wird der Gegner den Holtern noch einmal gefährlich: Nach einem Eckball lässt sich die Defensive des VfB überwinden und die Gastgeber verkürzen mit einem Kopfball-Treffer aus kurzer Distanz auf 1:2. »Das war wirklich völlig unnötig«, ärgert sich Trainer Lüke, der Defizite bei seinem Team gesehen hat: »Im Mittelfeld sind wir nicht gut in die Zweikämpfe gekommen und teilweise waren wir nicht konsequent genug.«
Tore: 0:1 Matzmohr (38.), 0:2 Wagner (84.), 1:2 Kevin Schneider (90.).
VfB: Rogalla – Hofmann, Rutowicz, Bertram, Schubert – Correira, Yilmaz (61. Hörster) – Ulrich, Matzmohr (76. Lakämper), Sielhorst (81. Kompodietas) – Wagner.

TuRa Elsen - FC Stukenbrock 3:1 (2:0). »Wir wollen den Klassenunterschied aufzeigen. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung«, sagte FC-Cheftrainer Julian Hesse im Vorfeld der Partie und warnte gleichzeitig vor der Kompaktheit der Gastgeber. Mit beiden Äußerungen sollte er auf dem Platz Recht behalten.

Bereits nach 15 gespielten Minuten geht der FC gegen den A-Ligisten mit 0:1 in Rückstand. Tim Jacobsmeyer erzielt den Führungstreffer, den TuRa zu verteidigen weiß. Ohne eigenem Torerfolg in der ersten Hälfte kommt es für die Stukenbrocker kurz vor der Pause noch bitterer. Zwei Minuten vor der Halbzeit trifft Christian Kürpick zum 2:0. Nach dem Wiederanpfiff dauert es wieder nur zwei Minuten, bis der nächste Treffer und damit die endgültige Entscheidung fällt.

Erneut ist es Jacobsmeyer, der seine Chance nutzt und auf 3:0 erhöht. Für die Stukenbrocker ein herber Rückschlag. Daran ändert auch ein später Treffer vom eingewechselten Gerrit Barthelmeus nichts mehr (84.). Sang- und klanglos ist Stukenbrock somit in der ersten Runde des Kreispokals ausgeschieden. FC-Trainer Hesse stand für Nachfragen leider nicht zur Verfügung.
Tore: 1:0/3:0 Tim Jacobsmeyer (15./47.), 2:0 Christian Kürpick (43.), 3:1 Gerrit Barthelmeus (84.).
FC: Leesemann – Hörster, Aksen, Dietrich, Räker – Kröger, Westermeier, Filla, Igrek (45. Özilce), Akman (71. Minich) – Finke (62. Barthelmeus).

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