Zehn Mal ungeschlagene Verler gegen Sieben-Siege-Kölner – Schmidt und Maier gesperrt Heißes Duell der Super-Serientäter

Verl (WB). Bei der Zugfahrt von Kaiserau in die Heimat gerät Guerino Capretti ins Schwärmen: »Sieben Siege in Folge, das ist schon gigantisch«, zollt der 35-jährige Trainer des SC Verl, der Anfang nächster Woche die Prüfung zur DFB-Jugend-Elite-Lizenz absolviert, dem Titelfavoriten Viktoria Köln Respekt. Weil aber auch sein Team mit zehn Spielen ohne Pleite beeindruckende Konstanz vorweist, kommt es am Samstag in der Fußball-Regionalliga West zum Duell der Serientäter.

Von Christian Bröder
Längst Vergangenheit: Am 1. Spieltag haben der mittlerweile verletzt fehlende Jannik Schröder (links) und Torhüter Robin Brüseke (rechts) mit Verl ein spätes 0:1 bei Viktoria Köln hinnehmen müssen. An diesem Samstag werden die Karten neu gemischt.
Längst Vergangenheit: Am 1. Spieltag haben der mittlerweile verletzt fehlende Jannik Schröder (links) und Torhüter Robin Brüseke (rechts) mit Verl ein spätes 0:1 bei Viktoria Köln hinnehmen müssen. An diesem Samstag werden die Karten neu gemischt. Foto: Uwe Caspar

Was für ein Rückrunden-Auftakt um 14 Uhr in der Sportclub-Arena! Auf der einen Seite die achtplatzierten Hausherren, die seit dem 0:0 gegen Spitzenreiter Uerdingen am 16. September fünf Siege, fünf Remis und dabei 17:6 Tore erzielt haben.

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Wir haben uns seit dem Saisonbeginn gesteigert. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder.

Guerino Capretti

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»Wir haben uns seit dem Saisonbeginn gesteigert. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder. Dadurch sind wir natürlich selbstbewusst«, erklärt Coach Capretti, dessen Team die Hinrunde offiziell mit dem Nachhol-Heimspiel gegen Borussia Dortmunds U 23 am Samstag, 25. November, abschließt.

Bei Titelfavorit Köln kehrt Mike Wunderlich wohl zurück ins Team

Auf der anderen Seite kommt mit dem Titelfavoriten Nummer eins von Marco Antwerpen »ein Gegner, der auch einen Mega-Lauf hat«, weiß Capretti. Sieben Spiele, sieben Siege, 26:6 Tore, darunter ein 7:0 gegen Wegberg und ein 6:1 gegen Rhynern – mittlerweile läuft’s bei den Kölnern deutlich flüssiger als noch im Hinspiel am 1. Spieltag.

Da hatten die Höhenberger, bei denen Mike Wunderlich wohl ins Team zurückkehren wird, vor 998 Zuschauern erst durch ein spätes Tor von Felix Backszat (79.) knapp mit 1:0 gesiegt.

Dem SC Verl fehlen mit Schmidt und Maier zwei Korsettstangen

»Auch Viktoria ist nicht mehr vergleichbar mit der Mannschaft vom Saisonbeginn. Es ist jetzt tatsächlich der amtierende Meister«, warnt Capretti, dem zwei Korsettstangen fehlen: Kapitän Julian Schmidt und Stürmer Viktor Maier brummen ihre Gelbsperren ab.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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