Viktoria Kölns Ass erhöht seine Torausbeute gegen SCW auf sieben Treffer Wieder eine Wunderlich-Gala

Rheda-Wiedenbrück (WB). Natürlich: Wieder Mike Wunderlich! Mit seinen zwei Toren ist Viktoria Kölns genialer Antreiber am Samstag während des klar verdienten 3:1 (2:1) beim SC Wiedenbrück maßgeblich beteiligt. Wunderlich wird langsam zum Albtraum für die Emsstädter: Insgesamt sieben Treffer hat er in den letzten drei Duellen gegen sie erzielt.

Von Uwe Caspar
Der erste Wunderlich-Streich: Der Kölner Torjäger erzielt den Führungstreffer, den auch Julian Wolff (rechts), der für den verletzten Robin Twyrdy nominierte Marcel Leeneman (im Hintergrund) und Kresimir Matovina (im Vordergrund) nicht verhindern können.
Der erste Wunderlich-Streich: Der Kölner Torjäger erzielt den Führungstreffer, den auch Julian Wolff (rechts), der für den verletzten Robin Twyrdy nominierte Marcel Leeneman (im Hintergrund) und Kresimir Matovina (im Vordergrund) nicht verhindern können. Foto: Wolfgang Wotke

»Ach, das ist doch auch heute wieder mehr Zufall gewesen«, möchte der bescheidene Goalgetter seinen Doppelpack, den er mit einem Traumtor zum 1:3 (79.) krönt, nicht überbewerten. Und fügt hinzu: »Die drei Punkte haben wir uns redlich verdient. Denn wir waren über 90 Minuten spielbestimmend, konnten immer wieder Nadelstiche setzen.«

Abwehrchef Julian Wolff sorgt noch für den Ausgleich

Für den ersten sorgt Wunderlich selbst mit dem super herausgespielten 0:1 (7.) Doch die Gastgeber lassen sich davon nicht schocken: Nur fünf Minuten später markiert Abwehrchef Julian Wolff das 1:1.

Doch dann übernimmt Viktoria das Kommando. Und immer wieder steht der kaum auszuschaltende Wirbelwind Wunderlich im Fokus: SCW-Keeper Marius Weeke rettet zweimal gegen Kölns Klassemann (16./17.) und später auch noch gegen Andre Wallenborn (36.). Nur gegen Kemal Rüzgar ist Weeke machtlos. Das 1:2 kassiert der SCW zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt – in der 45. Minute.

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Die Gegentore sind zu einfach gefallen.

Aygün Yildirim

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Auch für Aygün Yildirim ist das mehr als ärgerlich. »Die Gegentore sind zu einfach gefallen«, moniert Wiedenbrücks Stürmer.  Derweil bemängelt Viktorias Trainer Marco Antwerpen, der sich für eine offensive 3-5-2-Taktik entscheidet, die Ausbeute im ersten Durchgang: »Da mussten eigentlich 4:1 führen.« Schon kurz nach Wiederanpfiff ereilt den SCW, der ohne den kurzfristig ausgefallenen Robin Twyrdy antritt (Marcel Leeneman ersetzt den verletzten Verteidiger) der nächste Nackenschlag...

Den ausführlichen Artikel, Stimmen und die Analyse lesen Sie am Montag, 14. August, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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