SC Wiedenbrück startet gegen Rödinghausen – Hölscher und Wolff für Mehnert gesetzt Härtefälle und forsche Töne vom Gegner

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Mit einer deutlichen Ansage vom Gegner sieht sich Björn Mehnert vor seiner Pflichtspiel-Premiere als Trainer des SC Wiedenbrück am Samstag (14 Uhr) konfrontiert. Dabei hat der 40-Jährige vor dem Regionalliga-Auftakt mit dem ostwestfälischen Derby gegen den SV Rödinghausen doch ganz andere Sorgen. Er kündigt harte Entscheidungen an.

Von Christian Bröder
Wer darf zum Auftakt ran? Mit Julian Wolff (rechts) ist der neue Kapitän des SC Wiedenbrück für das OWL-Derby gegen Rödinghausen gesetzt. Auch Jeffrey Volkmer (von links), Robin Twyrdy und Daniel Brinkmann hoffen auf den Platz in der Startelf.
Wer darf zum Auftakt ran? Mit Julian Wolff (rechts) ist der neue Kapitän des SC Wiedenbrück für das OWL-Derby gegen Rödinghausen gesetzt. Auch Jeffrey Volkmer (von links), Robin Twyrdy und Daniel Brinkmann hoffen auf den Platz in der Startelf. Foto: Wolfgang Wotke

41 Tage nach dem Aufgalopp zur achten Viertliga-Saison des SCW, fühlt sich der neue Mann längst heimisch im Jahnstadion. »Ja, ich habe das SCW-Gen schon in mir. Das ist für mich wie meine neue Familie. Die Jungs können mich Tag und Nacht anrufen. Natürlich nicht, um nachts gegen drei einen Reifen zu wechseln, aber ansonsten bin ich zu vielen Dinge bereit«, erklärt Björn Mehnert. Im Gegenzug hat er natürlich auch Forderungen. Er erwartet er absolute Leidenschaft von seiner Elf.

Hölscher setzt sich im Torwart-Duell knapp gegen Weeke durch

In der sind vorerst zwei Akteure gesetzt: Kapitän Julian Wolff (25) und Torhüter Marcel Hölscher (26). Letzterer hat sich hauchdünn gegen Marius Weeke (22) durchgesetzt. Mehnert: »Das war ein sehr enges Rennen.« Und es ist längst nicht das einzige: »Es wird einige Härtefälle geben«, weiß Björn Mehnert.

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Ich verspüre null Druck sondern Freude pur. Für mich ist es eine Privileg, als Trainer in der Regionalliga arbeiten zu dürfen.

Björn Mehnert

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Für den Ex-Profi ist die Vorbereitung optimal verlaufen. Sechs Erfolge aus sieben Tests, darunter Siege gegen die Drittligisten Lotte (3:2) und Osnabrück (3:0), sprechen für sich. Jetzt kann es ernst werden. »Ich verspüre null Druck sondern Freude pur. Für mich ist es eine Privileg, als Trainer in der Regionalliga arbeiten zu dürfen«, sagt Mehnert, der seinem Debüt in der 4. Liga mit Demut begegnet.

Für forsche Töne sind andere zuständig. Etwa der Gegner. Die Aussage von SVR-Co-Trainer Andy Steinmann (»Wir sind individuell besser besetzt. Können unseren Matchplan umsetzen, gewinnen wir«) kontert Mehnert cool: »Die haben zumindest die volleren Konten. Oberhausen hat Engelmann nicht gern ziehen lassen. Ich bin gespannt, ob sie uns überrennen, wo sie doch so klasse besetzt sind...«

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