Beim 6:2 (3:1) gegen den SC Herford verletzen sich Müller und Schaal Verler Lazarett füllt sich weiter

Verl (WB). Gäbe es eine Liga der Verletzten – der SC Verl wäre derzeit wohl ein ernst zu nehmender Titelaspirant. Zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Fußball-Regionalliga West bei Viktoria Köln haben am Freitagabend zu Beginn des 6:2 (3:1)-Tests gegen Westfalenligist SC Herford sieben Spieler angeschlagen gefehlt. 90 Minuten später hat sich ein weiteres Duo ins Lazarett gesellt.

Von Christian Bröder
Minute 17: SCV-Physiotherapeutin Christin Kowalski behandelt an der Seitenlinie sowohl Daniel Schaal (links) als auch Bastian Müller.
Minute 17: SCV-Physiotherapeutin Christin Kowalski behandelt an der Seitenlinie sowohl Daniel Schaal (links) als auch Bastian Müller. Foto: Wolfgang Wotke

Rückkehrer Bastian Müller (25, Waldhof Mannheim) knickt um und wird nach einer Viertelstunde an der Seitenlinie behandelt. Verdacht: Kapselverletzung. Keine 60 Sekunden später hockt Fabian Schaal neben ihm. Er trägt aus einem Zweikampf eine Fußprellung davon. Beide Spieler muss Trainer Guerino Capretti (»Zwei potenzielle Stammkräfte«) auswechseln (17.). Sie verlängern die ohnehin schon üppige Ausfallliste.

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»Die reinste Katastrophe«

Guerino Capretti

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»Die reinste Katastrophe«, stöhnt Coach Capretti bereits vor dem Anpfiff, nachdem er die personelle Lage erörtert hat. Nico Hecker (Schulter-OP), Matthias Haeder (Aufbau), Viktor Maier (Kniebeschwerden, Dienstag MRT), Alexander Gockel (Faserriss im Oberschenkel), Julian Schmidt (Lauftraining), Fabian Großeschallau (muskuläre Probleme im Hüftbereich) Julian Stöckner (Weisheitszähne gezogen) sind nicht dabei.

Patrick Kurzen erhält nach anderthalb Wochen Pause wegen einer Bauchmuskelzerrung einen Kurzeinsatz und Jannik Schröder fehlt wegen Klausurenphase. Es steckt der Wurm drin! »Ab sofort spielen ich und der Trainer selber mit«, gibt sich Physiotherapeutin Christin Kowalski ironisch. Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Neuzugang Cihan Özkara erzielt drei Tore

»Rino« Capretti hebt am Ende die positiven Aspekte hervor: Etwa die spielerische Dominanz im ersten Durchgang, den Lerneffekt aus den Gegentreffern oder Neuzugang Cihan Özkara. Der 26-Jährige von Preußen Münster glänzt nicht nur mit drei Toren (5./27./35.) sondern auch mit Übersicht und starker Ballverarbeitung. »Es freut mich, dass er so treffsicher ist«, sagt Capretti.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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