Nach Aufstieg Nummer sechs in der 1. Basketball-Regionalliga Mustangs sind Meister

Recklinghausen (WB/indy). Fastfood statt Champanger zum sechsten Aufstieg in Serie: Mit einem letztlich souveränen 61:82 (25:16/12:23/6:26/18:17)-Auswärtssieg bei den RE Baskets Schwelm II haben die Westfalen Mustangs die Fahrkarte für die 1. Basketball-Regionalliga gelöst. Künftig gehen sie in der vierthöchsten Liga auf Korbjagd.

Die Aufsteiger: Dzemal Taletovic (vorne, von links), Albert del Hoyo, Sotirios Bourdanos, Igor Lalkov, Rithieisch Premaruban und Trainer Ilijas Masnic (hinten von links), Kris Douse, Temur Kiknadze, Reggie Smith, Sasa Cuic, Neil Masnic, Ivan Skrobo, Robert Hülsewede.
Die Aufsteiger: Dzemal Taletovic (vorne, von links), Albert del Hoyo, Sotirios Bourdanos, Igor Lalkov, Rithieisch Premaruban und Trainer Ilijas Masnic (hinten von links), Kris Douse, Temur Kiknadze, Reggie Smith, Sasa Cuic, Neil Masnic, Ivan Skrobo, Robert Hülsewede. Foto: David Inderlied

Typisch ostwestfälisch verzichteten die Basketballer aus Rheda-Wiedenbrück allerdings auf eine rauschende Siegesparty. »Wir haben nicht groß gefeiert«, sagt Trainer Ilijas Masnic über die fast schon asketisch anmutenden Feierlichkeiten. Sie führten lediglich in ein Schnellrestaurant entlang der Autobahn zurück nach Ostwestfalen. Die große Party soll erst am nächsten Wochenende steigen, wenn der Tabellenzweite aus Wulfen in die Doppelstadt kommt.

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Wir haben nicht groß gefeiert.

Ilijas Masnic

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Doch eigentlich kann sich der Verfolger die Fahrt sparen. Denn mit dem 122. Sieg in Serie machte der Aufsteiger den nächsten Coup bereits perfekt. Dabei erwischten die Mustangs einen rabenschwarzen Anfang. »Schwelm hat einfach alles getroffen«, berichtete Masnic, während die Wildpferde gar nicht in die Gänge kamen.

Gegner führt nach drei Minuten mit 13:0

13:0 zeigte die Anzeigetafel nach drei Minuten den Vorsprung der Gastgeber an. »Die Spieler waren schon verunsichert«, gab Masnic zu, der sich zu einer Auszeit genötigt sah und die Reihen neu ordnete. Kaum zu glaube, dass so eine Truppe so sehr wackeln kann.

Anschließend lief es aber besser, auch wenn die ersten Punkte fast ausnahmslos aus Freiwürfen resultierten. Mit der Umstellung auf eine Zonenverteidigung vor der Halbzeit stopften die Wildpferde auch die letzten Löcher in der Abwehr.

Wermutstropfen: Albert del Hoyo knickt kurz vor Schluss um

Gerade einmal sechs Punkte sammelten die Schwelmer im dritten Spielabschnitt ein. »Die Aggressivität hat mir sehr gut gefallen«, sprach Masnic später von der besten Defensivleistung in dieser Saison. Die Mustangs zogen davon und spielten ihre körperliche Überlegenheit locker aus. Einziger Wermutstropfen an diesem Abend war die Verletzung von Albert del Hoyo, der zwei Minuten vor dem Ende umknickte. Bis zur Siegesfeier am kommenden Wochenende sollte der Spanier aber wieder einsatzfähig sein.

Westfalen Mustangs: Bourdanos (7), Masnic (3), Premaruban, Taletovic, Lalkov, del Hoyo (28), Skrobo (7), Douse (18), Kiknadze, Cuic (19).

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 27. März, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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