SC Wiedenbrück kann in Siegen seiner negativen Spirale einen Schwung in die andere Richtung geben Zweikämpfe annehmen

Rheda-Wiedenbrück (WB). Unzufriedene Spieler, unzufriedene Trainer, unzufriedener Vorstand. Die 2:3-Niederlage gegen die U 21 des 1. FC Köln markierte den Stimmungs-Tiefpunkt beim SC Wiedenbrück. Eine emotionale Schieflage für die Alfons »Ali« Beckstedde vollstes Verständnis zeigt. »Es ist doch klar, dass alle mega-enttäuscht waren und es jeder auf seine Weise kommuniziert«, haben den Trainer des Fußball-Regionalligisten auch die Spekulationen um die eigene Zukunft nicht sonderlich überrascht.

Von Dirk Heidemann
Rustikale Spielertypen sind in Siegen gefragt. Eine Stellenbeschreibung, die exakt auf Carsten Strickmann zutrifft.
Rustikale Spielertypen sind in Siegen gefragt. Eine Stellenbeschreibung, die exakt auf Carsten Strickmann zutrifft. Foto: Carsten Borgmeier

An diesem Samstag gibt es die große Chance, der negativen Spirale einen Schwung in die entgegengesetzte Richtung zu geben. Im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Siegen kann der SCW einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Und Beckstedde seinen Job retten.

Unzeit für den SCW: Bei Siegen ist der Druck weg

Der Trip ins Siegerland kommt für die Wiedenbrücker indes zur Unzeit. Anfang der Woche hatten die Sportfreunde ihren Rückzug zum Saisonende bekannt gegeben, das Schlusslicht gibt den Kampf um die Fußball-Regionalliga auf und startet in der Oberliga einen Neuanfang. Der Druck ist also weg, alle Siegener können befreit aufspielen und sich für neue Klubs empfehlen. Eine für den SC Wiedenbrück gefährliche Situation, hinzu kommen die widrigen Verhältnisse vor Ort.

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Uns erwarten extreme Bedingungen, der Platz wird tief und uneben sein. Da gilt es in erster Linie, die Zweikämpfe anzunehmen. Es zählt keine Schönspielerei

Alfons Beckstedde

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Das  am vergangenen Dienstag angesetzte Nachholspiel gegen die U 23 von Borussia Dortmund wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. »Man muss wissen, was einen dort erwartet und entsprechend auftreten. Uns erwarten extreme Bedingungen, der Platz wird tief und uneben sein. Da gilt es in erster Linie, die Zweikämpfe anzunehmen. Es zählt keine Schönspielerei«, sagt Beckstedde.

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