HSG Gütersloh entgeht in dramatischer Schlussphase dem vorzeitigen Abstieg Dank Rogalski wieder Hoffnung

Gütersloh  (WB). Als Justus Giersch die Rote Karte sieht und die Handballer der HSG Gütersloh wenig später mit 19:23 gegen die HSG Spradow hinten liegen, scheint der Abstieg des Verbandsliga-Schlusslichts konkrete Formen anzunehmen. Doch eine furiose Schlussphase bringt noch einen 26:25 (12:14)-Sieg und somit die Hoffnung zurück.

Von Dirk Heidemann
Justus Giersch, der hier bei einem Gegenstoß den Spradower Schlussmann Sören Halstenberg überwindet, steht bei einem Gegenstoß auf der anderen Seite in der 49. Minute im Mittelpunkt. Nach einem Rempler an Julian Hülskötter sieht Giersch die Rote Karte.
Justus Giersch, der hier bei einem Gegenstoß den Spradower Schlussmann Sören Halstenberg überwindet, steht bei einem Gegenstoß auf der anderen Seite in der 49. Minute im Mittelpunkt. Nach einem Rempler an Julian Hülskötter sieht Giersch die Rote Karte. Foto: Wolfgang Wotke

Held des Abends ist Torhüter Eugen Rogalski, der zunächst beim 25:25 einen Siebenmeter des überragenden Dennis Borcherding abwehrt. Beim letzten Gütersloher Angriff hat Neuzugang Kaspar Neuhaus seine Nerven im Griff und sorgt 20 Sekunden vor dem Ende mit seinem achten Treffer am Sonntagabend für die 26:25-Führung.

Nun hat Spradow seine letzte Chance auf zumindest eine Punkteteilung, die für die heimische HSG zu wenig gewesen wäre. Doch Rogalski pariert auch noch den finalen Wurf von Daniel Danowsky. Der Rest ist Jubel, die Gütersloher Anhänger rasten komplett aus.

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Als Spradow den letzten Siebenmeter bekam, dachte ich: Das war es. Aber jetzt sind wir wieder ein bisschen drin in der Verlosung.

Uwe Walter

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Trainer Uwe Walter reckt beide Fäuste geballt in Richtung Tribüne, auf der auch die Ex-HSGer Marian Stockmann, Christian Bauer und Kai Kleeschulte sowie das ehemalige Trainergespann Kim Sörensen/Olav Schomakers sitzen. »Als Spradow den letzten Siebenmeter bekam, dachte ich: Das war es. Aber jetzt sind wir wieder ein bisschen drin in der Verlosung. Nächste Woche vielleicht noch ein bisschen mehr«, blickt Walter bereits dem ultimativen Keller-Knaller beim Tabellenvorletzten TSG Ladbergen am kommenden Sonntag entgegen. Die HSG ist nach dem dritten Saisonsieg mit 8:34 Punkten bis auf zwei Zähler an Ladbergen (10:32) herangerückt. Über dem Strich steht Spradow (12:30).

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 20. März, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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